DJK Gebenbach erwartet "fieses Spiel" beim TSV Abtswind

Gebenbach
01.09.2022 - 11:37 Uhr

Nach dem Gesetz der Serie der Unterfranken sollte die DJK Gebenbach das Bayernligaspiel am Freitag gewinnen. Doch DJK-Trainer Kai Hempel hat in Abtswind schlechte Erfahrungen gemacht.

Nico Becker (rechts) ist derzeit der beste Torschütze der DJK Gebenbach mit sechs Treffern.

Der zehnte Spieltag beginnt früh für die DJK Gebenbach, denn bereits am Freitag um 18 Uhr geht es für Kai Hempel und sein Team zum TSV Abtswind. Die Unterfranken belegen derzeit Platz 8 in der Bayernliga mit 13 Zählern – auf dem gleichen Rang standen sie am Ende der Vorsaison auch. Und wenn sie so weitermachen wie im August, wird man auch in das fünfte Jahr Bayernliga gehen können, denn im August wechselten sich Sieg und Niederlage von Spiel zu Spiel ab. Zuletzt gab es einen 2:0-Auswärtserfolg bei Bayern Hof. Würde – gemäß dem Gesetz der Serie – bedeuten, dass es jetzt wieder eine Niederlage setzt. In Gebenbach hätte man damit kein Problem, weiß aber auch um die Stärken des Gegners: „Wir haben da jetzt nicht so gute Erfahrungen, es ist da immer etwas fies zu spielen“, so Kai Hempel.

Trainiert wird der TSV Abtswind von Claudiu Bozesan, der zu dieser Saison auch seinen Sohn Fabio zum TSV lockte. Der 21-Jährige ist mit drei Treffern der torgefährlichste Akteur der Unterfranken, die über eine solide Bayernliga-Mannschaft verfügen – ein klassisches Team aus dem und für das Mittelfeld der Liga, wenn man so will. Ein Bereich, in dem man sich in Gebenbach nicht zwingend einnisten will: „Nach Abtswind kommt Geesdorf, wenn wir da zwei Mal gewinnen könnten, dann wären wir oben dran. Dafür müssen wir aber effektiv sein und dürfen nicht in alte Muster verfallen“, betont Hempel. Bedeutet: Auch wenige Chancen müssen manchmal ausreichen, um zu gewinnen. „Und Siegeswillen brauchen wir wieder.“

So wie zuletzt beim 3:1-Heimsieg gegen Kornburg. Der war nicht zwingend schön und es lief auch nicht alles so, wie man es sich vielleicht wünschen würde – aber es war ein enorm wichtiger Dreier, hält Kai Hempel fest: „Das ist eigentlich der Sieg, der am höchsten anzurechnen ist in dieser Saison bisher. Kornburg war eklig und unangenehm zu bespielen, aber wir haben geschlossen dagegengehalten, das hat mir gut gefallen.“

Auch ein Sieg am Freitagabend würde Hempel sicher gefallen. Die Qualität dafür hat die DJK ohne Frage und auch in Sachen Personal sieht es gut aus. Zwar gab es während der Woche bei einigen Akteuren leichtere Blessuren, in Unterfranken werden aber voraussichtlich alle Mann zur Verfügung stehen.

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