13.08.2021 - 16:21 Uhr
GebenbachSport

DJK Gebenbach hat das "dickste Brett" vor sich

In der Fußball-Bayernliga muss die DJK Gebenbach zum Spitzenreiter DJK Vilzing. Keine guten Aussichten, doch in Sachen Torwart tut sich was bei der Mannschaft von Franz Koller.

Die schnellen Leute der DJK Gebenbach wie Dominik Haller (rechts) sind in Vilzing gefordert, für etwas Entlastung zu sorgen.
von Autor MIRProfil

Die DJK Gebenbach hatte es in der noch jungen Saison bereits mit einigen Großkalibern zu tun: der ambitionierten SpVgg Ansbach, dem stark einzuschätzenden ATSV Erlangen oder einer überraschend starken DJK Ammerthal – das dickste Brett wartet aber heute auf die DJK Gebenbach: nämlich der Überflieger der Liga, die DJK Vilzing. „Das ist die aktuelle Übermannschaft und das Maß aller Dinge derzeit. Wenn sie sich nicht selbst im Weg stehen, sind sie am Ende der Saison ganz oben und gehen in die Regionalliga“, glaubt Gebenbachs Trainer Franz Koller.

Die Ostbayern sind als einziges Team der Bayernliga noch ohne Punktverlust, haben ihre fünf Spiele bisher alle gewonnen (erst zwei Gegentore) und nebenbei auch noch während der Woche die DJK Ammerthal im Pokal mit 3:1 bezwungen. „Die Mannschaft ist eingespielt, die Automatismen greifen. Und es passen ja nicht nur die Ergebnisse, sondern auch die Art und Weise, wie Vilzing spielt, ist beeindruckend“, so Franz Koller.

Schon im vergangenen Jahr waren die Vilzinger oben dabei, wurden Zweiter in der Endabrechnung. Und schlechter geworden ist der Kader nicht, für die Schwarz-Gelben sind viele frühere Jahn-Akteure oder vergleichbaren Profi-Stationen unterwegs, beispielsweise André Luge, Fabian Trettenbach, Jim-Patrick Müller oder neu seit dieser Saison Andreas Jünger, der vom Regionalligisten Schalding-Heining kam und bereits drei Treffer erzielen konnte. Und auch Ivan Milicevic, der in der Vorsaison 15 Tore in 19 Spielen machte, läuft wieder heiß – er erzielte alle drei Treffer während der Woche gegen Ammerthal.

Der Favorit ist also gesetzt für die Partie heute um 15 Uhr, wobei die DJK Gebenbach sicher nicht ohne eigene Ambitionen anreisen wird. „Wir fahren nicht hin, um die weiße Fahne zu hissen, wir wollen unangenehm und eklig sein. Vielleicht haben wir uns nach den Partien gegen Ansbach und Erlangen ja weiterentwickelt und können wir Vilzing ja ein Bein stellen, aber da muss dann schon vieles passen und wir müssen defensiv richtig stabil stehen“, gibt sich Koller kämpferisch.

Zumindest kann die DJK Gebenbach wieder auf einen ähnlichen Kader wie beim 5:2-Sieg gegen Aschaffenburg zurückgreifen. Michael Nitzbon ist nach seiner Rotsperre wieder mit dabei, Christoph Lindner wird als Ersatzkeeper dabei sein. Jan Fischer und Johannes Scherm sind leicht angeschlagen.

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