06.01.2021 - 17:25 Uhr
GebenbachSport

DJK Gebenbach sucht neuen Trainer: Eine "Trennung auf dem Höhepunkt"

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Die DJK Gebenbach und Faruk Maloku werden nach der Saison getrennte Wege gehen. Der Bayernliga-Trainer und die Vereins-Verantwortlichen haben am Dienstag gemeinsam beschlossen, den im Sommer auslaufenden Vertrag nicht mehr zu verlängern.

Zeit für eine Veränderung: Faruk Maloku wird die DJK Gebenbach im Sommer verlassen.
von Miriam Wittich Kontakt Profil

Vor fünf Jahren, in der Winterpause der Saison 2015/16, kam Faruk Maloku zur DJK Gebenbach. Die Erste Mannschaft der Gebenbacher spielte damals ihr erstes Jahr in der Landesliga Mitte und hatte mit Startschwierigkeiten zu kämpfen. Gemeinsam mit dem neuen Trainer gelang jedoch der Klassenerhalt. Im Jahr darauf folgte unter Maloku gleich der Aufstieg in die Bayernliga.

Fünfeinhalb Jahre später soll diese Zusammenarbeit, deren Höhepunkt wohl die Aufstiegsrelegation zur Regionalliga im Sommer 2019 war, enden. "Dieser Schritt ist ein sehr emotionaler für mich, für uns alle. Aus der sportlichen Zusammenarbeit mit Faruk ist Freundschaft entstanden", sagt Sportlicher Leiter Franz Wittich. "Unsere gemeinsame Vision war es, drei bis fünf Jahre zusammenzuarbeiten. Dass daraus eine solche Erfolgsgeschichte wird, haben wir wohl alle nicht erwartet." Trotzdem hätten Faruk Maloku und die Verantwortlichen der DJK Gebenbach nun gemeinsam beschlossen, neue Wege zu gehen. Dass das gute Verhältnis erhalten bleiben wird, da ist sich Wittich aber sicher: "Wir trennen uns auf dem Höhepunkt und werden die gemeinsame Zeit immer in bester Erinnerung behalten."

"Ich durfte insgesamt fünfeinhalb Jahre das Traineramt in Gebenbach ausüben und ein unglaubliches Projekt mit aufbauen und entwickeln, auf welches ich sehr stolz bin", sagt Maloku. "Die vielen Erfolge mit der Mannschaft bedeuten mir sehr viel." Für die kommenden Monate bei der DJK gibt der Weidener sich kämpferisch: "Ich möchte mit dem Team noch den maximal möglichen Erfolg erzielen." Neun Spiele muss Gebenbach in der Liga noch absolvieren, die sind aber noch nicht angesetzt. Wann es wieder losgeht, kann aufgrund der Corona-Pandemie noch niemand sagen.

Einen Nachfolger auf dem Trainerposten gibt es bei der DJK noch nicht. "Wir freuen uns jetzt auf Bewerber", erklärt Wittich. "Ich hoffe, wir finden jemanden, der die erfolgreiche Arbeit von Faruk nachhaltig weiterführen wird." Die sei von dessen vollem Einsatz geprägt gewesen. "Er ist extrem fleißig und fordernd, arbeitet akribisch und hat einen ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit", beschreibt Franz Wittich den langjährigen Trainer. "Er war das Beste, was uns passieren hatte können. Ich möchte ihm im Namen des gesamten Vereines für alles danken, und wir hoffen, dass er ein gutes neues Angebot bekommt."

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