Unangenehme Aufgabe für die DJK Gebenbach beim Ex-Trainer

Gebenbach
17.11.2022 - 11:20 Uhr

Nach dem Abbruch des Top-Spiels in der Fußball-Bayernliga Nord gegen Bamberg geht es für die DJK Gebenbach im letzten Auswärtsspiel des Jahres zum ASV Cham. Auch der wurde zuletzt vom Nebel ausgebremst.

Auf bessere Sicht als im Heimspiel gegen Bamberg hofft in Cham auch Gebenbachs Angreifer Salah El Berd (links).

Als ob es nicht schon kurios genug gewesen wäre, dass am vergangenen Spieltag der Fußball-Bayernliga Nord zwei Partien wegen Nebel abgesagt beziehungsweise abgebrochen wurden, kommt es zum Auftakt des 20. Spieltags auch noch zum Duell von zwei der betroffenen Teams, wenn der ASV Cham am Freitag, 18. November, um 19 Uhr die DJK Gebenbach erwartet.

Und selbst ohne das vorangegangene Nebel-Spektakel, das man zumindest in Gebenbach beim Top-Spiel gegen Bamberg hatte, hätte diese Partie auch so genug Gesprächsstoff geliefert.

22 Punkte Unterschied

Deutlich klarer als die Sicht zuletzt ist diesmal die Ausgangslage: Gebenbach kommt als Tabellenführer mit elf Siegen in Folge - da die Partie gegen Bamberg ja nachgeholt wird - zum Tabellenzehnten Cham. 22 Zähler trennen beide voneinander, das sind durchaus Welten in der Bayernliga, zumal Cham auch noch lange nicht aus dem Tabellenkeller raus ist.

Aber ganz so einfach ist es in der Praxis nicht, weiß auch DJK-Trainer Kai Hempel: "Es ist immer sehr unangenehm in Cham, wir tun uns erfahrungsgemäß immer schwer dort. Das ist keine schlechte Mannschaft, sie steht sehr kompakt und verteidigt gut." Und trotzdem will man noch mal alles reinwerfen, um aus den letzten zwei Partien des Jahres - sofern die Partie gegen Bamberg nicht noch im Dezember über die Bühne geht - das Maximum rauszuholen, erst jetzt gegen Cham, dann zum daheim gegen Erlangen. "Es geht jetzt darum, in den letzten zwei Wochen noch mal die Backen zusammenzukneifen. Wir wissen, dass wir liefern müssen. Entscheidend wird der Kopf sein, da müssen die Jungs einfach frisch sein jetzt", fordert Hempel.

Wiedersehen mit alten Bekannten

Auch dann, wenn es gegen alte Bekannte geht, sei es Michael Plänitz (früher FC Amberg und SpVgg SV Weiden), oder vor allem eben Faruk Maloku, der fünf Jahre lang an der DJK-Seitenlinie stand und da auch den jetzigen Trainer der Gebenbacher, Kai Hempel, coachte: "Natürlich spielt das eine Rolle, aber wir haben das jetzt nicht im Fokus, das ist ja jetzt auch schon wieder ein bisschen her."

Die DJK will im letzten Auswärtsspiel des Jahres auf jeden Fall dreifach punkten, dafür steht voraussichtlich der komplette Kader zur Verfügung. Jetzt muss man nur noch abwarten, ob auch der Nebel mitspielt.

 
 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.