15.10.2020 - 14:07 Uhr
NabburgSport

TV Nabburg: Mit späten Siegtreffern weiter im Aufstiegsrennen

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Vor dem Spitzenspiel der Kreisliga West am Samstag bei der FT Eintracht Schwandorf zieht Nabburgs Neu-Trainer Sven Seitz eine erste Mini-Bilanz. Er würde gerne in die Bezirksliga aufsteigen, aber wäre das auch sinnvoll?

Sven Seitz (links) wirkt nicht nur von außen auf seine neue Mannschaft des TV Nabburg ein, sondern mischt als Spielertrainer mitten im Geschehen mit.
von Fabian Leeb Kontakt Profil

Es war bislang ein Auftakt nach Maß für den neuen Trainer des Fußball-Kreisligisten TV Nabburg. Doch trotz sieben Punkten aus seinen ersten drei Spielen, ist Ex-Profi Sven Seitz weit davon entfernt, mit großer Zufriedenheit auf das bisher Geleistete zu blicken. "Wenn wir ganz ehrlich sind, waren alle drei Spiele 50:50-Spiele, die wir auch hätten verlieren können", sagte der 31-Jährige mit Blick auf das Auftaktremis gegen den SC Ettmannsdorf II (1:1) sowie die beiden folgenden Siege gegen die SG Schönthal/Premeischl (1:0) und den TSV Tännesberg (3:2). Vor allem bei den beiden späten Siegen, gegen Tännesberg fiel der Siegtreffer etwa erst in der dritten Minute der Nachspielzeit, hatte der TV das nötige Quäntchen Glück auf seiner Seite.

Spitzenspiel-Sieger springt auf Platz zwei

Dank der Last-Minute-Treffer liegt der Aufsteiger aber nach wie vor blendend mit im Rennen um den Aufstiegsrelegationsplatz hinter dem Quasi-Meister FC OVI-Teunz. Und da wartet am Samstag, 17. Oktober, um 15.30 Uhr ein "echtes Endspiel", wie Trainer Seitz das Gastspiel bei der FT Eintracht Schwandorf bezeichnete. Beide Teams rangieren punktgleich und mit je einem Spiel weniger auf den Rängen drei (TV) und vier (Eintracht) hinter der zweitplatzierten SG Schönthal/Premeischl. Der Sieger des direkten Duells springt auf jeden Fall an der SG vorbei auf den zweiten Platz. "Bei einem Sieg sind wir richtig dick mit im Geschäft, bei einer Niederlage wird's dann schon sehr schwierig. Zumal niemand die Sportfreunde aus Weidenthal vergessen sollte", verwies Seitz auf die SF Weidenthal/Guteneck, die mit zwei Punkten und zwei Spielen weniger hinter Nabburg und Schwandorf lauern.

Viele Spieler hatten sich in der Coronapause ein halbes Jahr lang kaum bis gar nicht sportlich betätigt. Deswegen stand bislang die konditionelle Aufbauarbeit im Vordergrund.

Sven Seitz (Trainer des TV Nabburg)

Trotz des Endspielcharakters will Seitz von Druck allerdings gar nichts wissen. "Als Trainer will man immer aufsteigen. Aber natürlich muss sich der Verein dann auch die Frage stellen, ob ein Durchmarsch von der Kreisklasse in die Bezirksliga tatsächlich schon sinnvoll wäre." Zumal der Neu-Coach beim coronabedingten Stotterstart noch gar keine Möglichkeiten hatte, der Mannschaft tatsächlich auch seine Handschrift zu verpassen.

Konditionelle Aufbauarbeit

"Viele Spieler hatten sich in der Coronapause ein halbes Jahr lang kaum bis gar nicht sportlich betätigt. Deswegen stand bislang die konditionelle Aufbauarbeit im Vordergrund. Aber diese Probleme haben andere Mannschaften genauso", zollte Seitz aber seinen Vorgängern Manfred Widegger und Daniel Kißwetter großes Lob, auf deren taktischer Vorarbeit er nun aufbauen und seine "etwas andere Idee von Fußball" beim TVN umsetzen kann. Aber vielleicht war dieses Konditionbolzen auch der Sieggarant in den letzten beiden Partien. Und falls im Spitzenspiel bei Eintracht Schwandorf am Samstag das Spielglück samt später Treffer weiter auf Seiten des TV bleibt, hat Seitz für die taktische Feinjustierung auch noch in der Winterpause genügend Zeit.

Hier geht's zur Vorstellung des neuen Trainers des TV Nabburg

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