18.03.2021 - 15:48 Uhr
RegensburgSport

SSV Jahn: Warm-up gegen Greuther Fürth für Abstiegskracher bei den Würzburger Kickers

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Der SSV Jahn Regensburg war am Tag nach der Machtdemonstration der SpVgg Greuther Fürth darum bemüht, Positives aus der Heimniederlage zu ziehen. Nicht ohne Grund: Bereits am Sonntag wartet das nächste, eminent wichtige bayerische Derby.

Die Ernüchterung bei den Spielern des SSV Jahn Regensburg (vorne Kaan Caliskaner) nach der Pleite gegen Fürth war riesengroß.
von Fabian Leeb Kontakt Profil

Mit dem 1:2 gegen die SpVgg Greuther Fürth wollten sich die Akteure des SSV Jahn Regensburg am Tag danach gar nicht mehr lange aufhalten. Zwar fiel die Heimniederlage vom bloßen Resultat her sehr knapp aus, doch nicht nur Benedikt Gimber musste sich eingestehen, dass der Qualitätsunterschied auf dem Rasen viel deutlicher war. "Der unbedingte Wille war da, doch in Sachen Raumaufteilung und Ballsicherheit ist Fürth eine absolute Topmannschaft, gegen die wir einen enormen Aufwand betreiben mussten", zollte der Jahn-Kapitän den ambitionierten Gästen großen Respekt.

Während Quarantäne nichts verloren

Auch wenn die Jahn-Akteure erst seit Samstag respektive Montag wieder im regulären Trainingsbetrieb standen, wollten sie ihre Unterlegenheit nicht an der gut dreiwöchigen Spiel- und Trainingspause infolge von elf Coronafällen festmachen. "Wir haben während der Quarantäne wenig bis gar nicht verloren. Wir konnten über 95 Minuten Vollgas gehen", gewährte Erik Wekesser einen kleinen Einblick in die körperliche Befindlichkeit der Jahn-Elf.

"Uns erwartet ein ganz anderer Gegner, einer, der ums Überleben kämpft

Jahn-Kapitän Benedikt Gimber über die Würzburger Kickers

"Jeder hat zu Hause voll mitgezogen, jeder hat gut gearbeitet. Dafür müssen wir uns am Sonntag in Würzburg belohnen", sagte der vom Linksverteidiger zum Aushilfsstürmer umfunktionierte Wekesser zum Cybertraining in den eigenen vier Wänden. Trotz aller Beteuerungen war den Regensburgern sehr wohl anzumerken, dass das ansonsten gefürchtete aggressive Anlaufen nicht griff, dass zu viel Pässe zu schlampig gerieten und der Spielrhythmus schlicht abhanden gekommen war.

Nächstes bayerisches Derby

Vielleicht war das Spiel gegen eine der besten Zweitliga-Mannschaft aber auch nur das richtige Warm-up für das nun anstehende Abstiegsduell beim Schlusslicht Würzburger Kickers. "Uns erwartet ein ganz anderer Gegner, einer, der ums Überleben kämpft", warnte Kapitän Gimber vor den Unterfranken. Damit nicht auch der Jahn um den Verbleib in Liga zwei ernsthaft zittern muss, ist am Sonntag ein Dreier Pflicht.

Die SpVgg Greuther Fürth war am Mittwochabend zu stark für den SSV Jahn Regensburg

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