23.09.2021 - 16:29 Uhr
SchmidgadenSport

Elf Fragen an: Michalis Gatsas (1. FC Schmidgaden)

Michalis Gatsas ist Mittelfeldmann in Schmidgaden. Aufgewachsen ist der 26-Jährige bei Stuttgart. Hier macht er deutlich, was er von Schwalben hält, erzählt, wie sein perfekter Samstag aussieht, und singt ein Loblied auf einen Tschechen.

Michalis Gatsas spielt für den 1. FC Schmidgaden in der Kreisliga West SAD.
von Florian Bindl Kontakt Profil

Bei Michalis Gatsas kommen einige Einflüsse zusammen. Die griechischen Wurzeln gehen auf seinen Vater zurück, seinen Akzent hat er aus dem Schwabenland, denn Gatsas ist im Raum Stuttgart großgeworden. Seine Mutter ist dagegen Oberpfälzerin und kommt aus Schmidgaden. Für den 1. FC schnürt Gatsas heute auch die Fußballschuhe. Am vergangenen Wochenende konnte der gelernte Maurer zwei Tore und eine Vorlage zum Sieg gegen Pertolzhofen beisteuern.

ONETZ: 1. Fußball ist für mich ...

Michalis Gatsas : ...Spaß mit dem Team, eine gute Zeit zusammen zu verbringen. Auch nach dem Spiel mit einem Bier zusammenzusitzen.

ONETZ: 2. Warum sind Sie bei der Sportart Fußball gelandet und nicht beim Schach?

Michalis Gatsas : Mein älterer Bruder spielte früher auch Fußball, deshalb habe ich damals in der F-Jugend im Raum Stuttgart angefangen. Dort waren auch viele Kumpels im selben Verein. Nebenher spiele ich zwar noch Tennis, aber der Fokus liegt klar auf Fußball.

ONETZ: 3. Gelbe Fußballschuhe sind für mich ...

Michalis Gatsas : Ich würde sie nicht anziehen. Aber wem´s gefällt... Bei mir haben die Schuhe eher klassische Farben. Schwarz, weiß, grau.

ONETZ: 4. Gibt es ein spezielles Erlebnis, das Ihnen heute noch stinkt?

Michalis Gatsas : Kein spezielles Spiel, aber ich bin grundsätzlich nach Niederlagen immer schlecht drauf. Vielleicht bin ich auch ein schlechter Verlierer (lacht).

ONETZ: 5. Welche Fußballregel würden Sie abschaffen, welche fehlt?

Michalis Gatsas : Ich finde, Schwalben sollten noch konsequenter mit Gelb bestraft werden. Das wird einfach viel zu oft nicht gepfiffen. Wenn es klar ist, muss es Gelb sein. Eine Schwalbe ist unsportlich.

ONETZ: 6. Was ist das Gesprächsthema im Auto bei einem Auswärtsspiel?

Michalis Gatsas : Meistens geht es um den Abend vorher, und wie lang es ging. Oder was es zum Mittagessen gegeben hat. Die Lautsprecher sind aber andere, ich bin eher ein ruhiger Typ.

ONETZ: 7. An welches Spiel erinnern Sie sich heute noch gerne?

Michalis Gatsas : Das war damals noch in Schwaben. Ich bin gerade frisch aus der Jugend zur ersten Mannschaft gekommen und wir hatten Relegationsspiele um den Bezirksliga-Aufstieg. Plötzlich hat sich ein Stammspieler verletzt und ich durfte ran. Wir sind am Ende aufgestiegen.

ONETZ: 8. Haben Sie einen Spitznamen? Warum gerade diesen?

Michalis Gatsas : Meine Mitspieler rufen mich "Gatsas" oder "Grieche". Das ist eigentlich komisch, weil ich mit Griechenland kaum etwas zu tun und dort nie gelebt habe. Aber es macht mir nichts aus.

ONETZ: 9. Welchen Zuruf von Zuschauern können Sie überhaupt nicht leiden?

Michalis Gatsas : Während des Spiels höre ich von außen gar nichts, weil ich komplett auf den Platz fokussiert bin. Oft höre ich erst nachher vom Team, was wieder alles reingerufen wurde.

ONETZ: 10. Was stand während des Lockdowns auf Ihrem Samstagsprogramm?

Michalis Gatsas : In der Zeit ohne Spiele war ich viel auf dem Tennisplatz, das war ja noch erlaubt. Sicher habe ich auch das ein oder andere Bier mehr getrunken. Und die Sky-Konferenz inklusive Abendspiel – der perfekte Samstag, wie man sagt.

ONETZ: 11. Mit welchem bekannten Fußballer würden Sie gerne einmal in der Mannschaft spielen?

Michalis Gatsas : Mit Tomas Rosický. Er war von klein auf mein Lieblingsspieler, gerade in seiner Dortmunder Zeit. Rosický war ein sehr kreativer Spieler, der schöne Pässe gespielt hat. Ich habe ihm gern zugeschaut. Er hat auf jeden Fall geprägt, wie ich selber Fußball spielen möchte.

Elf Fragen an Irchenrieths Maximilian Kaufmann

Irchenrieth

 

 

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