14.01.2021 - 19:25 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Blue Devils gegen gefährlichen Neuling

Nach der Terminhatz der letzten Wochen können die Blue Devils ein wenig durchatmen. Am Wochenende spielen sie nur einmal. Weiden ist gegen Passau Favorit, doch Vorsicht: Der Aufsteiger ist nach Anlaufschwierigkeiten in Fahrt gekommen.

Die Blue Devils empfangen am Freitag den in Schwung gekommenen Neuling Passau Black Hawks. Das letzte Heimspiel (Szene vor dem Kasten von Devils-Goalie Luca Endres) verloren die Weidener gegen Höchstadt mit 2:3.
von Rudolf Gebert Kontakt Profil

Bei den Blue Devils zieht sich das Problem der letzten Jahre auch heuer wie ein roter Faden durch die Saison: die fehlende Konstanz. Gute und schlechte Leistungen wechseln sich fast regelmäßig ab. Die zwei Gesichter zeigte die Mannschaft von Trainer Ken Latta auch am vergangenen Wochenende. Der Enttäuschung gegen Höchstadt (2:3) folgte das 5:4 nach Verlängerung beim SC Riessersee. "Den Ausfall wichtiger Leute und die ständigen Änderungen" nennt der Weidener Coach als Ursachen für die Leistungsschwankungen. "Da kann natürlich keine richtige Harmonie aufkommen."

Auch am Freitag (Beginn 20 Uhr) im Heimspiel gegen Neuling Passau Black Hawks muss Ken Latta im Angriff wieder improvisieren. Martin Heinisch und Louis Latta sind weiter verletzt, Alec Zawatsky ist nach seiner Spieldauerdisziplinarstrafe in Garmisch gesperrt. Offen ist zudem, wer die zweite Kontingentstelle neben dem Letten Edgars Homjakovs besetzt: der Tscheche Tomas Rubes oder der Kanadier Lewis Zerter-Gossage. "Beide sind leicht angeschlagen", erklärte Ken Latta.

"Das wird kein Selbstläufer", sagt der Weidener Trainer mit Blick auf das Match gegen die Passauer, die mit Goalie Daniel Filimonow sowie den Verteidigern Daniel Willaschek und Florian Lehner drei Ex-Devils in ihrem Team haben. Das Hinspiel in Passau gewannen die Oberpfälzer Anfang Dezember mit 5:2, doch diese Partie kann nicht als Maßstab gelten. Für das damalige Schlusslicht war es die achte Niederlage im achten Spiel, erst eine Woche später holte der Aufsteiger mit dem 2:1 nach Verlängerung gegen Riessersee die ersten Punkte in der Oberliga Süd. Das war die Wende, in den nächsten neun Partien gab es sechs weitere Siege. Inzwischen ist Passau mit 20 Zählern Drittletzter und mit größtem Respekt zu begegnen.

Großen Anteil am Aufschwung haben die neuen Kontingentspieler. "Passau hat die Importspieler gewechselt, die die Mannschaft besser führen", lobt Ken Latta den Kanadier Liam Blackburn und den US-Amerikaner Jeff Smith. Vor allem der Ex-Amberger Blackburn, der nach dem Lockdown für den Amateursport einige Wochen in Weiden mittrainierte, hat in der Drei-Flüsse-Stadt voll eingeschlagen. Nach zehn Spielen hat der 24-jährige Außenstürmer bereits 22 Scorerpunkte (10 Tore, 12 Assists) auf dem Konto.

Blue Devils gewinnen beim SC Riessersee

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