16.12.2020 - 19:21 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Blue Devils: Nachrichten aus dem Verletztenlager geben Hoffnung

Louis Latta beißt sich durch, bei Martin Heinisch gibt es leichte Entwarnung. Beim Tschechen Tomas Rubes steht die MRT-Auswertung noch aus.

Devils-Stürmer Martin Heinisch (rechts) hat es offensichtlich doch nicht so schlimm erwischt, zunächst war sogar eine Operation befürchtet worden. Vielleicht kann der 35-Jährige nächste Woche wieder ins Training einsteigen.
von Rudolf Gebert Kontakt Profil

Die aktuellen Nachrichten aus dem Verletztenlager der Blue Devils Weiden geben Anlass zu vorsichtigem Optimismus. Der Geschäftsführer der Blue-Devils-Spielbetriebs-GmbH, Franz Vodermeier, konnte am Mittwochnachmittag zumindest bei Louis Latta und Martin Heinisch leichte Entwarnung geben. Bei Tomas Rubes müsse noch das MRT ausgewertet werden. Von diesem Ergebnis sei abhängig, wie lange er ausfällt.

Latta (Knie) und Heinisch (Sprunggelenk) hatte es am Sonntag beim 1:3 in Rosenheim, Rubes (Schulter) am Dienstag beim Heimsieg gegen Höchstadt (6:3) erwischt.

Louis Latta beißt sich durch

Louis Latta, der jüngere Sohn von Devils-Coach Ken Latta, verzichtete trotz der Verletzung auf eine Pause. Der 22-jährige Außenstürmer lief am Dienstag gegen Höchstadt trotz Schmerzen auf. Er schonte sich nicht, bestach durch seinen Kampfgeist und trug sich zudem zwei Mal in die Scorerliste (ein Tor, ein Assist) ein. "Er hat sich durchgebissen, obwohl offenbar das Innenband im Knie angerissen ist", erklärte Vodermeier.

Bei Angreifer Heinisch hatte der GmbH-Geschäftsführer noch am Dienstagabend von einer "schweren Sprunggelenksverletzung und einer längeren Zwangspause" gesprochen. Am Mittwoch gab Vodermeier dann leichte Entwarnung. "Die Lage hat sich geändert. Martin Heinisch war am Mittwochfrüh bei einem Spezialisten in Regensburg und die Verletzung des Syndesmosebandes ist doch nicht so dramatisch." Eine schon befürchtete Operation sei vorerst nicht nötig. Mit Glück könne der 35-jährige Routinier schon nächste Woche wieder mit dem Training beginnen.

Noch nicht zu bewerten ist die Situation beim Tschechen Rubes. Der 28-jährige Spielmacher war am Dienstag gegen Höchstadt in der 15. Minute nach einem Foul gegen die Bande geprallt und hatte sich dabei die Schulter ausgekugelt. "Er war heute beim MRT. Vom Ergebnis ist abhängig, wie lange er ausfällt", sagte Vodermeier. Es bestehe aber Hoffnung, dass Rubes in absehbarer Zeit aufs Eis zurückkehren kann.

Abwarten vor weiteren Transfers

Nicht im Zusammenhang mit den Verletzten, sondern um mehr Tiefe in den Kader zu bekommen, steht die Verpflichtung von Alec Zawatzky. "Wir suchen natürlich, aber vor weiteren Transfers warten wir ab, ob Rubes und Heinisch in vertretbarer Zeit wieder fit werden", erklärte Vodermeier.

Als Rubes-Ersatz wäre noch vergangene Woche eine mögliche Alternative sogar schon vor Ort gewesen. Seit dem Lockdown im Amateurbereich trainierten die beiden Kanadier des ERSC Amberg, David Norris und Liam Blackburn, bei den Blue Devils mit. Norris wechselte inzwischen nach Österreich (Linz), Blackburn zum Weidener Ligakonkurrenten Passau Black Hawks.

Blue-Devils-Spielmacher Tomas Rubes verletzt vom Eis

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