Weiden in der Oberpfalz
21.02.2022 - 18:48 Uhr

Blue Devils Weiden vor zwei Top-Spielen

Weiden, Memmingen und Rosenheim sind die "Top 3" der Eishockey-Oberliga Süd: Spitzenreiter Blue Devils Weiden bekommt es diese Woche mit den direkten Konkurrenten zu tun - am Dienstag geht's nach Rosenheim, am Freitag kommen die Allgäuer.

Am vergangenen Freitag bejubelten die Blue Devils mit 4:2 gegen Höchstadt den sechsten Sieg in Folge (Szene). Am Dienstag gastiert der Spitzenreiter der Oberliga Süd zum Top-Spiel beim Tabellendritten Starbulls Rosenheim. Archivbild: gb
Am vergangenen Freitag bejubelten die Blue Devils mit 4:2 gegen Höchstadt den sechsten Sieg in Folge (Szene). Am Dienstag gastiert der Spitzenreiter der Oberliga Süd zum Top-Spiel beim Tabellendritten Starbulls Rosenheim.

Am Freitag um 20 Uhr gastieren die Memmingen Indians in der Weidener Hans-Schröpf-Arena, doch zuvor gilt die ganze Konzentration der Blue Devils dem ersten Top-Spiel am Dienstag (19.30 Uhr) bei den Starbulls Rosenheim. "Ich sehe dem Spiel ganz gelassen entgegen. Rosenheim war von vornherein der große Aufstiegsfavorit, aber wir haben uns bis jetzt super geschlagen und wollen auch in Rosenheim nicht leer ausgehen", erklärte Devils-Trainer Sebastian Buchwieser am Montag.

Der Corona-bedingte Ausfall der Partie am Sonntag in Peiting hatte für die Blue Devils den Verlust der Tabellenführung zur Folge - zumindest nach der Punktewertung. Danach steht jetzt Memmingen mit 92 Punkten an der Spitze, vor Weiden (90) und Rosenheim (84). Allerdings haben die Allgäuer zwei Spiele mehr absolviert als die Konkurrenten.

Inzwischen steht aber fest, dass bis zum Ende der Hauptrunde nicht alle Partien ausgetragen werden können. Somit gilt wie im Vorjahr die Quotientenregel (Punkte geteilt durch Anzahl der absolvierten Spiele) für die Feststellung der Abschlussplatzierung, die entscheidend für die Play-off-Runde ist. Und hier liegen die Blue Devils Weiden mit der Quote von 2,5 vor Memmingen (2,421) und Rosenheim (2,333).

Die Blue Devils haben zuletzt sechs Dreier in Folge eingefahren, obwohl sie schon seit Wochen ersatzgeschwächt auflaufen müssen. Auch gegen Rosenheim fehlen weiterhin Dominik Müller, Rob Brown, Barry Noe und Neal Samanski. Die ersten beiden Duelle mit den Starbulls entschieden die Blue Devils jeweils mit 3:2 für sich - in Rosenheim nach Verlängerung, in Weiden nach regulärer Spielzeit. In Rosenheim hatte Chad Bassen erst 45 Sekunden vor der Schlusssirene die Verlängerung erzwungen. Und in der "Overtime" war der Deutsch-Kanadier schon nach fünf Sekunden der Wegbereiter des Siegtreffers von Edgars Homjakovs. Zu Hause lagen die Blue Devils mit nur 13 Feldspielern nach sieben Minuten 0:2 hinten, doch Chad Bassen, Dennis Palka und Tomas Rubes drehten mit ihren Toren das Spiel.

"Wir haben gegen Weiden noch zwei Rechnungen offen", ärgert sich Starbulls-Coach John Sicinski immer noch über die beiden knappen Einbußen. Dennoch will er die Bedeutung des Spitzenspiels nicht überbewerten. "Wir denken von Spiel zu Spiel und sehen alle Spiele als Vorbereitung auf die Play-offs", sagt Sicinski. Interessant ist ein Blick auf die "special teams". Rosenheim ist die beste Überzahlmannschaft der Oberliga Süd, Weiden stellt das beste Team in Unterzahl. Die Topscorer sind bei den Starbulls Brad Snetsinger (59 Punkte, 20 Tore + 39 Assists), bei den Blue Devils Tomas Rubes (50, 19 + 31).

 
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