21.01.2021 - 17:37 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Blue Devils wollen Verfolger auf Distanz halten

Die Blue Devils liegen in der Oberliga Süd auf Rang sieben, doch diese Platzierung ist trügerisch. Mit einer Ausnahme haben alle Verfolger weniger Spiele ausgetragen. Auf zwei davon treffen die Weidener an diesem Wochenende.

Die Blue Devils gastieren am Freitag beim EC Peiting und empfangen am Sonntag den Deggendorfer SC. Das erste Heimspiel gegen den DSC gewannen die Weidener (Szene mit Raul Jakob, links) mit 6:1.
von Rudolf Gebert Kontakt Profil

Die Tabelle der Eishockey-Oberliga Süd zeigt durch die vielen coronabedingten Spielausfälle ein schiefes Bild. Besonders krass ist der Unterschied zwischen dem EV Füssen, der mit 25 die meisten Spiele absolviert hat, und dem EC Peiting (16 Partien). Dazwischen ordnen sich die Blue Devils mit 22 ausgetragenen Begegnungen ein.

Am Wochenende geht es für die Weidener (29 Punkte) darum, zwei Verfolger auf Distanz zu halten. Am Freitag um 19.30 Uhr tritt das Team von Trainer Ken Latta beim EC Peiting (23/sechs Spiele weniger) an, am Sonntag um 17 Uhr gastiert der Deggendorfer SC (27/drei Spiele weniger) in der Hans-Schröpf-Arena. "Zwei wichtige und schwere Spiele", sagt der Coach der Blue Devils.

Zawatsky am Freitag gesperrt

Seit dem Match am 10. Januar in Garmisch hatten die Blue Devils Pause. Die Personalsorgen sind seitdem aber nicht kleiner geworden. Ken Latta erklärte, dass er wohl nur mit sechs Verteidigern und neun Stürmern planen könne. Martin Heinisch und Louis Latta fallen weiter aus, nicht bei 100 Prozent sind der Tscheche Tomas Rubes und der Kanadier Lewis Zerter-Gossage. Wer die zweite Kontingentstelle neben dem Letten Edgars Homjakovs besetzt, ist offen. Alec Zawatsky sitzt am Freitag die Sperre wegen seiner Spieldauerdisziplinarstrafe ab, am Sonntag ist der Deutsch-Kanadier wieder dabei.

175 Minuten ohne Gegentor

Der EC Peiting, auf den die Blue Devils in dieser Saison zum ersten Mal treffen, war zur Jahreswende in Quarantäne. Der Re-Start nach der Corona-Zwangspause ist mit drei Siegen (14:1 Tore) hervorragend gelungen. Vor allem mit dem 2:0 gegen die Eisbären Regensburg ließ die Mannschaft von Trainer Sebastian Buchwieser aufhorchen. Goalie Florian Hechenrieder ist seit 175 Minuten ohne Gegentor.

Der Deggendorfer SC hinkt den eigenen Erwartungen hinterher und inzwischen kommt Kritik am neuen Trainer Henry Thom auf. "Unser Ziel und Anspruch sollte es schon sein, auf jeden Fall Heimrecht in den Play-offs zu haben", hatte der frühere Coach der Selber Wölfe vor Saisonbeginn gesagt. In dieser Woche wurde Thom mit dem 37-jährigen Deutsch-Kanadier Chris Heid ein Co-Trainer zur Seite gestellt. Heid war zuvor Coach beim EC Pfaffenhofen in der Bayernliga. Von 2015 bis 2017 war er Co-Trainer beim EV Regensburg. Gegen den DSC traten die Blue Devils in dieser Saison zwei Mal überzeugend auf: In Deggendorf gab es einen 2:0-Erfolg, zu Hause einen klaren 6:1-Sieg.

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