22.11.2018 - 12:06 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Im Pokal nach Bautzen

Die Weidener SKC-Kegler müssen in der 3. Pokalrunde beim Verbandsligisten MSV Bautzen 04 in Sachsen. Ein Sieg sollte möglich sein.

von Norbert DietlProfil

Der DKBC-Pokal steht an diesem Wochenende bei den Keglern des SKC Gut Holz SpVgg Weiden auf dem Programm. Am Samstag (13 Uhr) muss der Weidener Zweitligist in der 3. Pokalrunde beim sächsischen Verbandsligisten MSV Bautzen 04 antreten.

Nach Freilos in der 1. Runde und einem glatten Heimsieg in der 2. Runde über den Drittligisten Grün-Weiß Langendorf müssen die Weidener Kegler diesmal eine weite Reise auf sich nehmen. Es geht ein gutes Stück hinter Dresden in Richtung polnische Grenze, wo man im MSV-Sportpark auf den heimischen Drittligisten trifft. Bautzen ist für die Weidener ein gänzlich unbeschriebenes Blatt, dürfte aber durch den Auftritt des MSV in der zweiten Runde hinreichend gewarnt sein. Da trat der Erstbundesligist Breitengüßbach in Bautzen an und blamierte sich mit einer 2:6-Niederlage bis auf die Knochen. Im Vorbeigehen wird man dort nämlich nicht gewinnen können, es braucht da schon mehr als nur eine etwas „aufgemotzte“ zweite Mannschaft.

Auch wenn die Bautzener in der Verbandsliga nur auf Rang fünf zu finden sind, der Pokalerfolg über Breitengüßbach wird bei den Gastgebern für viel Selbstbewusstsein sorgen. Auch beträgt der Abstand zum Tabellenführer SV Leipzig lediglich zwei Zähler. Hinzu kommt, dass der MSV erst zwei Heim- aber schon fünf Auswärtsspiele bestritten hat. Aushängeschild ist Toni Schulze, der gegen den unterfränkischen Erstligisten mit 616 Holz den Grundstein für den späteren Sieg legte. Aber auch Sebastian Gose (594) und Lucas Stach (592) hielten in diesem Pokalspiel voll dagegen. Karsten Jerosch blieb gegen Breitengüßbach zwar bei 548 Holz hängen, ist aber ansonsten ein sicherer 600er Spieler.

Für die Weidener dürfte damit klar sein, dass ein Auftritt wie vor Wochenfrist in Schweinfurt nicht reichen wird, um als Sieger die Heimreise aus Sachsen antreten zu können. Ein Ergebnis im 3400er Bereich wird keinesfalls reichen. Für Dennis Greupner, Manuel Donhauser, David Jurek, Stefan Heitzer, Thomas Schmidt und Markus Schanderl sollte das Spiel in Bautzen zudem Gelegenheit sein, sich für die Zweitliganiederlage in Schweinfurt zu rehabilitieren. Ein Erfolgserlebnis dürfte zudem nötig sein, geht es doch eine Woche später in der 2. Liga zum in dieser Saison daheim noch verlustpunktfreien Tabellenzweiten nach Großbardorf. Da käme der Einzug unter die 16 besten Mannschaften Deutschlands im DKBC-Pokal gerade recht.

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