Kinder von St. Wolfgang eine Woche im Wald: Natürlicher Spielplatz
Eine Woche lang verbrachten die Leiterin der Kindertagesstätte St. Wolfgang, Uta-Maria Kriegler, und ihr Team mitsamt den Kindern im Wald am Südwesthang des Kalvarienbergs. Tipis bauen, auf umgefallene Baumstämme klettern, sägen, bohren, Waldräuber spielen, Bilderrahmen aus Zweigen, Ästen mit Zapfen und Moos gestalten, Naturmandalas legen - all das faszinierte die Kinder fünf Tage lang. Sogar eine Wanderung zum Hexenhaus von Hänsel und Gretel, wo man einen Schatz fand, stand auf dem Programm. Und es gab natürlich jede Menge zu schauen, entdecken und zu lauschen. Das tat man in ganz besonderer Weise bei der Exkursion mit Försterin Renate Feuchtmeyer. Sie holte eine Adlerfeder aus ihrer Tasche, erzählte vom kleinsten bei uns beheimateten Vogel, dem Zaunkönig, und vom faulsten, dem Kuckuck, der seine Eier zum Ausbrüten in fremde Nester legt. Die Försterin hatte Bilder vom Eichelhäher, vom Neuntöter und von der Elster dabei, für die ein Kind einen ganz originellen Namen hatte: "Stiehlevogel". Einen leibhaftigen Specht sah man zwar nicht, aber einige Höhlen, die er in die Bäume gehämmert hatte. Per Fernglas entdeckten die Kinder Vogelnester in den Baumwipfeln. Ein solches war nicht nötig, um die Ameisen zu beobachten, die sich einen Baumstumpf als Zuhause gesucht hatten.
Lauschen, Entdecken und Schauen war angesagt bei der Waldexkursion mit Försterin Renate Feuchtmeyer (l.). Natürlich wollten alle einmal durch das Fernglas schauen und das Vogelnest im Baumwipfel entdecken.
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