Amberg
11.12.2022 - 10:20 Uhr

In der Amberger Altstadt fliegen Fäuste und Flaschen

Die Fäuste saßen an diesem Wochenende in der Amberger Altstadt wieder einmal locker. Wie die Polizei berichtet, kam es wiederholt zu körperlichen Auseinandersetzungen, die ihr Einschreiten erforderlich machten.

Am Wochenende flogen in der Amberger Altstadt wieder einmal die Fäuste. Symbolbild: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Am Wochenende flogen in der Amberger Altstadt wieder einmal die Fäuste.

Wenn die Fäuste sprechen: In der Nacht von Freitag auf Samstag kam es in einer Bar in der Unteren Nabburger Straße zum Gerangel zweier 22- und 28-jähriger Landkreisbewohner, welche sich infolgedessen gegenseitig ins Gesicht schlugen. Beide gaben an, dass der andere zuerst zugeschlagen habe. Letztlich trugen die Streithähne lediglich leichte Verletzungen davon. Allerdings müssen sie beide wegen Körperverletzungen mit Strafanzeigen rechnen, heißt es im Polizeibericht.

Auch im Umfeld des Schrannenplatzes flogen am Wochenende wieder die Fäuste und die Flaschen. So geriet in der Nacht von Samstag auf Sonntag eine Gruppe von drei Männern in Streit mit zwei Mitarbeitern des vor Ort eingesetzten Sicherheitsdienstes. Im Verlauf dieses Streites wurden nach Angaben der Polizei die Sicherheitsleute aus der Gruppe heraus mit einer Flasche beworfen und auch körperlich attackiert. Umgekehrt setzten sich die Security-Leute gegen die Angreifer zur Wehr, stellt die Polizei fest. Insgesamt gab es drei leicht verletzte Personen, welche keiner weiteren ärztlichen Behandlung bedurften. Alle Beteiligten haben nun mit Anzeigen wegen Körperverletzung zu rechnen.

Opfer ist zu betrunken

Kurze Zeit später wurde ein 19-Jähriger aus dem Landkreis von mehreren Personen aus der Menge heraus im Saal am Schrannenplatz ins Gesicht geschlagen. Da der Geschädigte jedoch nicht unerheblich alkoholisiert war, konnte er nur eine sehr vage Personenbeschreibung der Täter abgeben. Sollte jemand den Vorfall mitbekommen haben, so erbittet die Polizei Amberg Hinweise unter 09621/890-0.

 
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