Die Amberger Polizei spricht von "Auspufflärm jenseits der 100 Dezibel": Damit ist ein junger Mann, den die Beamten den Amberger Stadtrundenfahrern zuordnen, am Montagabend einer Streife aufgefallen. Konsequenz war eine Verkehrskontrolle. Als sie die Technik am Auto überprüften, fielen den Polizisten dann tatsächlich "diverse technische Veränderungen" auf: "Neben einem nicht zugelassenen Luftladekühler ergaben sich auch Unstimmigkeiten mit der verbauten Auspuffanlage und dem offensichtlich manipulierten Katalysator", heißt es im Polizeibericht.
Um die Lautstärke der "knallenden Auspuffanlage" beurteilen zu können, machten die Polizisten eine nicht geeichte Lärm-Messung, die "Werte jenseits von 100 Dezibel" ergab: "Bildhaft dargestellt kann man sich die Auspuffgeräusche lauter als einen Presslufthammer vorstellen", präzisiert die Pressestelle der Amberger Inspektion. Deshalb wurde das Fahrzeug sichergestellt.
Die Polizei hat jetzt ein technisches Gutachten bei einer Kfz-Prüfstelle in Auftrag gegeben. "Das wird die genauen Umbauten und die Lärmentwicklung des hochmotorisierten Fahrzeugs exakt feststellen", teilt die Inspektion mit. Für den jungen Auto-Fan ist all dies kein ganz billiger Spaß: Neben den Kosten für das Gutachten und die notwendigen Rückbauten muss der 24-jährige Fahrzeughalter auch mit einem empfindlichen Bußgeld rechnen.















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