Amberg
22.02.2019 - 15:10 Uhr

Blauzungenkrankheit: Nachbarn wappnen sich

Entwarnung aus dem Landratsamt: Im Landkreis Amberg-Sulzbach ist die Blauzungenkrankheit noch kein Thema. Allerdings ist es inzwischen näher gerückt. Alle Landkreise in Mittelfranken sind bereits Sperrgebiete.

Eine von der Blauzungen-Krankheit betroffenen Kuh in einem Stall: In Baden-Württemberg ist die Tierseuche ausgebrochen, in Mittelfranken wurden deshalb jetzt Sperrgebiete eingerichtet. Bild: Ralf Roeger/dpa
Eine von der Blauzungen-Krankheit betroffenen Kuh in einem Stall: In Baden-Württemberg ist die Tierseuche ausgebrochen, in Mittelfranken wurden deshalb jetzt Sperrgebiete eingerichtet.

Entwarnung aus dem Landratsamt: Im Landkreis Amberg-Sulzbach ist die Blauzungenkrankheit noch kein Thema. Allerdings ist es inzwischen näher gerückt. Alle Landkreise in Mittelfranken sind bereits Sperrgebiete.

Die Behörden tatetn diesen Schritt, nachdem im Kreis Rems-Murr in Baden-Württemberg die Blauzungenkrankheit ausgebrochen ist. Die Oberpfalz ist selbst noch nicht betroffen, wohl aber der Amberg-Sulzbacher Nachbar-Landkreis Nürnberger Land. Laut Landratsamt Ansbach sind die mittelfränkischen Sperrgebiete eine Vorsorgemaßnahme.

Auf Nachfrage im Landratsamt Amberg-Sulzbach erklärte dessen Pressesprecherin Christine Hollederer: "Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg hat einen amtlich bestätigten Ausbruch der Blauzungenkrankheit (BTV8) im Rems-Murr-Kreis mitgeteilt. Dadurch wurde eine Restriktionszone von 150 Kilometer festgelegt, die bis zum Landkreis Nürnberger Land reicht."

Für Amberg-Sulzbach habe dies aktuell keine Auswirkungen. "Besondere Vorbereitungsmaßnahmen müssen vonseiten des Landratsamtes/Veterinäramtes nicht getroffen werden", teilt Hollederer mit. Wichtig sei aber der Hinweis, "dass die Blauzungenkrankheit für Menschen ungefährlich ist".

Bayern22.02.2019
 
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