Entwarnung aus dem Landratsamt: Im Landkreis Amberg-Sulzbach ist die Blauzungenkrankheit noch kein Thema. Allerdings ist es inzwischen näher gerückt. Alle Landkreise in Mittelfranken sind bereits Sperrgebiete.
Die Behörden tatetn diesen Schritt, nachdem im Kreis Rems-Murr in Baden-Württemberg die Blauzungenkrankheit ausgebrochen ist. Die Oberpfalz ist selbst noch nicht betroffen, wohl aber der Amberg-Sulzbacher Nachbar-Landkreis Nürnberger Land. Laut Landratsamt Ansbach sind die mittelfränkischen Sperrgebiete eine Vorsorgemaßnahme.
Auf Nachfrage im Landratsamt Amberg-Sulzbach erklärte dessen Pressesprecherin Christine Hollederer: "Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg hat einen amtlich bestätigten Ausbruch der Blauzungenkrankheit (BTV8) im Rems-Murr-Kreis mitgeteilt. Dadurch wurde eine Restriktionszone von 150 Kilometer festgelegt, die bis zum Landkreis Nürnberger Land reicht."
Für Amberg-Sulzbach habe dies aktuell keine Auswirkungen. "Besondere Vorbereitungsmaßnahmen müssen vonseiten des Landratsamtes/Veterinäramtes nicht getroffen werden", teilt Hollederer mit. Wichtig sei aber der Hinweis, "dass die Blauzungenkrankheit für Menschen ungefährlich ist".















Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.