27.07.2020 - 12:13 Uhr
AmbergOberpfalz

E-Autos: Aufladen kostet ab sofort Geld

Wer sein E-Auto an der Kräuterwiese oder am Kongresszentrum auflädt, muss ab sofort dafür bezahlen. Pro Kilowattstunde werden 35 Cent berechnet. Parallel dazu ist das E-Car-Sharing nun auch in ACC-Nähe möglich.

Der Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit bietet seit vergangenem Jahr in Amberg E-Car-Sharing an. Zwei Autos stehen seit Montag beim Kongresszentrum (Bild), die beiden anderen wie gewohnt an der Kräuterwiese.
von Thomas Kosarew Kontakt Profil

Vom Liebengrabenweg zum Kongresszentrum: Am Montag sind die beiden E-Car-Sharing-Fahrzeuge des Zweckverbands Kommunale Verkehrssicherheit Oberpfalz an den Parkplatz am Schießstätteweg umgezogen. Zuvor hatte auch der Zweckverband sein Domizil am Liebengrabenweg verlassen. Er residiert seit Anfang des Jahres im Neubau an der Emailfabrikstraße 13. Und noch eine Neuerung gibt es. Künftig kostet das Aufladen Geld - unabhängig vom E-Car-Sharing und unabhängig vom Standort.

"Seit Montag, 27. Juli, sind die beiden Renault ZOE am Parkplatz Schießstätteweg am Amberger Kongresszentrum direkt gegenüber dem Hotel Vienna House zu finden", bestätigt Nadine Meier, die sich beim Zweckverband um die Öffentlichkeitsarbeit kümmert. Beim ACC gibt es insgesamt vier Lade-Möglichkeiten für E-Autos, von denen zwei künftig für das Carsharing-Projekt des Zweckverbandes reserviert sind.

E-Car-Sharing zieht um

Insgesamt betreut der Zweckverband vier E-Car-Sharing-Fahrzeuge in Amberg - zwei davon gingen Ende März 2019, ein drittes und ein viertes im Juni und Juli 2019 an den Start. Zwei sind nun beim Kongresszentrum zu finden, die anderen am Parkdeck Kräuterwiese. Mit der E-Car-Sharing-Nutzung ist Geschäftsführerin Sandra Schmidt zufrieden: "Wir können bislang eine sehr erfolgreiche Bilanz ziehen. Insgesamt waren die vier Autos schon 117 000 Kilometer unterwegs."

Neben den Ladestationen beim ACC und an der Kräuterwiese soll laut Susanne Schwab von der städtischen Pressestelle unabhängig vom E-Car-Sharing "in absehbarer Zeit" zudem am Malteserplatz eine weitere Station mit voraussichtlich drei Ladepunkten eingerichtet werden. Wer sein Elektrofahrzeug an einer dieser Stationen aufladen möchte, muss sich laut Schwab aber "ab sofort darauf einstellen, dass dafür Gebühren zu entrichten sind". Da in den Förderrichtlinien - die Stationen wurden vom Bund bezuschusst - eine Bezahlung Bedingung ist, fallen am ACC und an der Kräuterwiese Kosten in Höhe von 0,35 Euro pro Kilowattstunde an. Für den Bezahlvorgang sei es erforderlich, dass die App des Betreibers InAS zuvor heruntergeladen wird. Schwab: "An beiden Ladestationen wurden dazu entsprechende Abrechnungseinheiten eingebaut." An dieser Stelle komme auch das E-Car-Sharing des Zweckverbandes wieder ins Spiel. Denn damit könnten alle, die nicht auf flexible Mobilität verzichten möchten oder schon immer ein E-Auto ausprobieren wollten, an jeder der beiden Ladestationen ein Fahrzeug abholen und losfahren.

Anmeldung kostet zehn Euro

Voraussetzung ist laut Schwab auch in diesem Fall eine Registrierung, die beim Zweckverband oder im Einwohneramt der Stadt möglich ist und eine Anmeldegebühr von zehn Euro kostet.

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