13.07.2020 - 15:46 Uhr
AmbergOberpfalz

Eine eigene Arbeitsgruppe für die Schiene

Bahn-Strom, Bahn-Trasse, Bahn-Elektrifizierung und Bahn-Hof. Die Themen rund um die Schiene werden in nächster Zeit breiten Raum in den städtischen Gremien einnehmen. Eine Arbeitsgruppe soll hier künftig die Vorarbeit leisten.

Der Amberger Bahnhof ist eines der Themen, um die sich die neue Arbeitsgruppe kümmern soll.
von Andreas Ascherl Kontakt Profil

Offiziell stand das Thema am Donnerstag zwar nicht auf der Tagesordnung im Finanz- und Hauptausschuss. Doch Oberbürgermeister Michael Cerny nützte trotzdem die Sitzung des Gremiums, um den Stadträten einen Vorstoß der ÖDP zum Thema Bahn näher zu bringen.

Das Thema Bahnstrom beschäftigt die Amberger

Amberg

Darin stellt deren Fraktionsvorsitzender Klaus Mrasek den Antrag, eine Arbeitsgruppe rund um die Schiene zu gründen, die einmal alle anstehenden Aufgaben rund um die Bahn sammeln, zusammenfassen und vorberaten soll. "Die Gruppe könnte den jeweils aktuellen Stand erarbeiten und Vorschläge für das jeweilige Gremium machen", umriss Mrasek die Kompetenz dieses Gruppe.

Gegenwind für den Bahnstrom in Gailoh

Gailoh bei Amberg

Vertreter alles Fraktionen

"Aufgabe der Arbeitsgruppe ist die permanente Begleitung der Bahnthemen, die unsere Stadt Amberg betreffen", heißt es im Antrag der ÖDP. Angehören sollen nach dem Wunsch der Fraktion dieser Gruppe Vertreter aller Fraktionen im Stadtrat inklusive Baureferent Markus Kühne und Verkehrsreferent Bernhard Mitko. Bestehen bleiben soll diese Gruppe zumindest für die Dauer dieser Legislaturperiode, die bis 2026 reicht. Oberbürgermeister Michael Cerny hält diesen Vorstoß der ÖDP für sinnvoll und gerechtfertigt.

"Wir haben wirklich viele Bahnthemen", stellte er fest und zählte auf: Bahn-Stromtrasse, Voll-Elektrifizierung der Strecke zwischen Nürnberg und Schwandorf - wofür es übrigens noch immer keine offizielle Mitteilung gibt, Neu- oder Umbau des Bahnhofs, Barrierefreiheit oder die engen Bahnbrücken im Stadtgebiet.

Aufgaben sammeln

OB Michael Cerny halte eine solche Arbeitsgruppe allein schon für die Kommunikation zwischen Verwaltung und Stadtrat für sehr sinnvoll. Wichtig war es sowohl dem Oberbürgermeister als auch dem ÖDP-Fraktionsvorsitzenden, dass die Gruppe keine Entscheidungskompetenzen haben soll. Sie solle auf keinen Fall in die Befugnisse der zuständigen Gremien eingreifen.

Der Hauptausschuss zeigte sich schon einmal zugeneigt. Die Gründung der Arbeitsgruppe durch den Stadtrat dürfte von daher nur noch Formsache sein.

Auch der Bahnhof ist immer wieder Thema

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