Das Institut für Frühpädagogik (IFP) soll ja bekanntlich von München nach Amberg umziehen. Quasi als Vorhut wurde Anfang Juli das Zentrum für Medienpädagogik (ZMF) gegründet, seine Büros befinden sich bis auf weiteres in der Regierungsstraße. Jetzt hat das ZMF sein erstes großes Projekt gestartet. 100 Kindertageseinrichtungen in Bayern werden die nächsten drei Jahre lang von Fachleuten begleitet, um den Einsatz von Medien in pädagogischen Bereichen zu erproben.
Die bei dem Modellversuch teilnehmenden Kitas werden nun sukzessive mit der nötigen Technik ausgestattet. Sie bekommen Tablets, Beamer, Drucker, leinwand, Stativ, Mikrofon und Lautsprecher. Ziel des Modellversuches ist laut Brigitte Netta, Konzepte für einen sinnvollen Einsatz der Medien in Kitas zu entwickeln. Netta war nicht als Bürgermeisterin in München dabei, sondern als Leiterin der Kita Siekids, die unter den 100 ausgewählten Einrichtungen ist. Sechs weitere aus der Oberpfalz sind dabei, die Namen werden aber erst noch bekanntgegeben. Auch Professor Maximilian Kock nahm an der Tagung teil. Er lehrt an der OTH auf den Gebieten Audioproduktion, Medienmarketing, Sounddesign sowie Hör- und Psychoakustik
Premiere hatte bei der Tagung auch die Leiterin des ZMF. Christine Tschöll wird an der Spitze der Behörde in Amberg stehen. Sie hat in Bozen Kommunikations- und Sozialwissenschaften studiert und zuletzt an der Technischen Hochschule Brandenburg als Akademische Mitarbeiterin gearbeitet. In den nächsten Wochen soll sie noch einmal offiziell in Amberg vorgestellt werden.













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