Am 13. Mai 1882 wurde Georges Braque im Pariser Vorort Argenteuil geboren und er war gerade einmal 27 Jahre alt, als er, zusammen mit seinem Freund und Weggefährten Pablo Picasso, die Stilrichtung des Kubismus begründete. Eine Revolution in der Kunstwelt des 20. Jahrhunderts. Abgeleitet vom französischen Wort "cube", auf Deutsch Würfel, soll Henri Matisse beim Betrachten eines Landschaftsbildes von Braque als Erster von "petits cubes" gesprochen haben. Endgültig geprägt hat den Begriff Kubismus dann 1909 der einflussreiche Kunstkritiker Louis Vauxcelles.
Das Amberger Congress Centrum, das sich mit den vergangenen Ausstellungen über Künstler wie Picasso, Dalí, Míro, Chagall, Warhol, Hundertwasser und Beuys einen Namen weit über die Landesgrenzen hinaus gemacht hat, zeigt den bedeutenden französischen Künstler im Sommer in der exklusiven Ausstellung "Georges Braque - Wegbereiter der Avantgarde" in Amberg. Vom 26. Juli bis zum 16. September erwartet die Besucher eine umfangreiche Schau mit mehr als 80 Originalradierungen, Farblithografien und Farbholzschnitten. Inhalt der Ausstellung sind auch absolute Meisterwerke wie die "Athênê", "L'oiseau de feu" (Der Feuervogel), "L'oiseau dans le feuillage" (Der Vogel im Blattwerk) sowie eine vollständige signierte Serie "Lettera Amorosa", die Braque nur wenige Monate vor seinem Tod vollendete.
Das Rahmenprogramm zur Ausstellung ist mit Filmvorführungen, Kunstführungen, Vorträgen und Kinderateliers ebenso abwechslungsreich. Vormerken sollte man sich die "Lange Kunstnacht" am 31. Juli - mit Livemusik, kulinarischen Spezialitäten und Führungen bis Mitternacht. Die Ausstellung ist täglich ab 11 Uhr geöffnet. Weitere Informationen gibt es unter www.acc-amberg.de.















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