Aufmerksamen Passanten ist es bereits aufgefallen: Es fehlen vier der Figuren, die in der Ölbergkapelle, dem kleinen Bauwerk hinter der Basilika, die biblische Ölberg-Szene darstellen. Allerdings hat dieses Verschwinden seine Ordnung und nichts mit Vandalismus zu tun, wie Pfarrer Thomas Helm erklärt: Die historische Ölbergkapelle wird instandgesetzt.
Im Zuge dieser Arbeiten wurden "die vier nicht ganz lebensgroßen Steinfiguren – Jesus, die Jünger Petrus, Johannes und Jakobus sowie die Grablege Jesu Christi – fachmännisch ausgebaut und zunächst zur weiteren Untersuchung in eine Werkstatt gebracht", fügt Kirchenpfleger Josef Beer hinzu. Danach sollen die Skulpturen dann in einer anderen Werkstatt professionell restauriert werden.
"Mit der Fertigstellung und der Rückkehr der Figurengruppe wird 2023 gerechnet", teilt Beer mit. Und er verweist darauf, dass die Ölbergkapelle hinter der Basilika, nahe der Vils, etwas Außergewöhnliches sei. Im Buch „Die Kunstdenkmäler von Bayern Stadt Amberg“ werde ihr Ursprung auf den Anfang des 16. Jahrhunderts geschätzt.















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