Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) meldete am Mittwoch (Stand 8 Uhr) einen Schwung neuer Covid-19-Infektionen in der Region. Nachdem es am Dienstag nur zwei neue Fälle in Stadt Amberg und Landkreis Amberg-Sulzbach verzeichnet hatte, waren es am Mittwoch 32. Fünf Fälle werden der Stadt zugeordnet und 27 dem Landkreis. Das wirkt sich natürlich auf den Inzidenzwert aus. In Amberg steigt er von 99,51 am Vortag auf 101,88, im Landkreis von 63,08 auf 82,49. Gesundheitsamtsleiter Dr. Roland Brey hatte am Dienstag berichtet, dass die mutierte Virus-Variante, die zuerst in Großbritannien nachgewiesen worden war, wahrscheinlich auch in der Region angekommen sei. Die Mutation gilt als ansteckender.
Die Sieben-Tage-Inzidenz für Bayern liegt bei 69,91. Die Lage im Landkreis Tirschenreuth bleibt kritisch, dort kamen am Mittwoch 30 neue Fälle hinzu, so dass der Inzidenzwert nun bei 383,09 liegt. Die Stadt Regensburg steht weiterhin im Fokus, weil dort verhältnismäßig wenig neue Fälle auftauchen. Am Mittwoch verzeichnete das LGL einen Zuwachs von vier bei einem Inzidenzwert von 22,86.

















Mit der Zahl alleine kann man leider relativ wenig anfangen, denn es macht einen großen Unterschied, ob die Tests mit einem Ausbruchsgeschehen z.B. in einer Gemeinschaftseinrichtung assoziiert sind oder ob es sich um ein "diffuses Geschehen" handelt. Letzteres wäre deutlich schlechter. Wäre schön, wenn das Gesundheitsamt solche sprunghaften Erhöhungen - zumindest in knappen Worten - auch etwas einordnen könnte.
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