Gehst du mit auf den Berg? Einmal im Jahr ist das für den Amberger die Frage aller Fragen. Wobei: Einmal ist ja bekanntlich keinmal. Und deshalb begegnet einem diese Frage in der Amberger Bergfestwoche auch ziemlich sicher mehr als einmal. Man wird gefragt – oder man fragt selbst. Und mit einem einfachen Ja könnte man problemlos jeden Tag der Festwoche einen gemütlichen Abend in netter Gesellschaft verbringen. Oder die Mittagspause. Oder den Nachmittag. Beim "Wann" kommt es drauf an, wer fragt – Freunde, Nachbarn, die Familie, Kollegen, die Damengruppe aus dem Verein, ehemalige Weggefährten.
Wenn Letztere so ein Treffen auf dem Berg vorschlagen, ist das besonders schön – vor allem, wenn die Frage in diesem Fall völlig überraschend kommt. Von lieben Menschen, mit denen man mal ein paar Meter, vielleicht auch viele Kilometer auf dem Lebensweg gemeinsam zurückgelegt hat, bevor man an irgendeiner Gabelung in unterschiedliche Richtungen abgebogen ist und sich aus den Augen verloren hat.
Irgendwann, wenn man Glück hat, treffen diese völlig unterschiedlichen Wege dann doch wieder mal aufeinander – und münden dann nach einem "Ja klar, ich geh mit" droben auf dem Berg. Weil einer einfach mal zum Telefon gegriffen, eine E-Mail geschrieben hat, plötzlich wieder zurück ist auf "Heimaturlaub", weil Bergfest ist. Oder weil man ihm zufällig grade zu dieser Zeit ganz plötzlich nach zig Jahren mal wieder in der Stadt begegnet.
"Das gibt's ja nicht – wie lange habe wir uns schon nicht mehr gesehen?" Und plötzlich sind da viele Erinnerungen an gemeinsam Erlebtes. Und natürlich gibt es viel darüber zu erzählen über das, was seither passiert ist: Auch das ist ein wunderbarer Anlass für die Frage aller Fragen in der Amberger Bergfestwoche. Ein Ja – und schon sitzt man miteinander am Biertisch, prostet sich zu und kommt schnell vom Hundertsten ins Tausendste.
Richtig magisch wird es, wenn das passiert, ohne dass man jemanden fragt oder gefragt wurde, "gehst mit auf den Berg?" Auch das funktioniert wunderbar am Amberger Bergfest: Einfach mal raufgehen und schauen, wen man dort trifft – Freunde, Nachbarn, die Familie, Kollegen, die Damengruppe aus dem Verein, ehemalige Weggefährten. Oder genau den einen Menschen, von dem man sich schon seit Jahren gefragt hat, was wohl aus ihm geworden ist.































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