Martinszug füllt den Amberger Marktplatz mit Lichtern

Amberg
11.11.2022 - 19:08 Uhr

Es war ganz sicher der größte Laternenzug der Stadt – wahrscheinlich auch weit darüber hinaus: Hunderte von Kindern und Erwachsenen feierten mit der Amberger Pfarrei St. Martin den Martinstag.

Die Einladung, sich einem Martinszug durch Teile der Amberger Altstadt anzuschließen, füllte am Freitagabend den kompletten Amberger Marktplatz. Auch wenn das Rathaus derzeit abends wegen der Energiekrise demonstrativ dunkel bleibt, gab es an diesem Abend unzählige hoffnungsfrohe Lichtblicke in Form von Laternen und Kerzen. Die Kinder hatten dafür fantasievoll gebastelt, die Erwachsenen trugen Prozessionslichter.

Aus dem neuen Pfarrgemeinderat kam die Idee, zum Martinsfest, das in dieser Pfarrei auch immer der Tag des Patroziniums der Basilika ist, einen "echten" Martin mit Pferd einzuladen. Eine Pfarrgemeinderätin, die selbst Reiterin ist, machte dies möglich. Vielleicht war dies ein Grund dafür, dass so viele Menschen kamen – vielleicht aber auch, weil es nach den zurückliegenden Corona-Monaten endlich wieder möglich war, das Martinsfest in dieser Form zu feiern.

Eingestimmt von einer Bläsergruppe aus der Pfarrei, die sich zu besonderen Anlässen zusammenfindet, hörten Groß und Klein zuerst die Martinsgeschichte auf dem Marktplatz. Dann folgten alle dem reitenden Sankt Martin, begleitet von den Ministranten und den Geistlichen um Pfarrer Thomas Helm, auf einem Zug durch die Gassen der Altstadt, über Salzstadelplatz und Zeughausstraße in die Schiffgasse und zurück zum Marktplatz. Ein beeindruckendes Bild im abendlichen Amberg: So viele Menschen reihten sich ein, dass sie dabei praktisch die gesamte Zugstrecke füllten. Viele der Zugteilnehmer versammelten sich danach auch noch in der Basilika, um dort in einem festlichen Gottesdienst auch das Patrozinium zu feiern.

 
 

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