Der Marktplatz liegt still unter dem dunklen Augusthimmel. Es ist eine laue Sommernacht im Jahr 1918. Die Häuser reihen sich schwarz und verschlossen aneinander. Kein Wagen rollt mehr über das Pflaster, kein Gespräch hängt in der Luft. Nur aus den Fenstern des Wirtshauses fällt noch Licht auf die Straße. Da löst sich aus der Dunkelheit eine Gestalt. Sie bleibt einen Augenblick mitten auf dem Marktplatz stehen, reglos, den Blick auf ein erleuchtetes Fenster im ersten Stock eines Hauses gerichtet. Dahinter ist ein Mann zu sehen. Ein Polizist. Er trägt noch seine Uniform.
Der Lauf eines Gewehrs hebt sich. Ein Schuss zerreißt die Stille. Glas splittert. Im Haus hinter dem Fenster bricht der Polizist zusammen. Für einen Moment ist wieder alles still, als würde der ganze Ort den Atem anhalten. Dann verschwindet der Schütze in der Nacht. Zurück bleibt nur der grelle Lichtschein im Fenster – und die Frage: Wer hatte schon gewusst, dass dieser Schuss fallen würde?
Mit diesem historischen Mordfall, der 1920 vor dem Landgericht Amberg verhandelt wurde, beschäftigt sich die aktuelle Folge des Podcasts „Crime Daheim“. Im Jahr 1918 wird im Landkreis Kelheim ein Polizist durch ein Fenster seiner Wohnung erschossen. Schnell ist klar, wer den Mann getötet hat. Doch die Ermittlungen ergeben auch, dass der Täter womöglich nicht allein gehandelt hat. Wer wusste von dem Plan, den Nachtwachtmeister zu töten, und wer hat als Erstes den Gedanken an einen Mord aufgebracht?
Auf allen bekannten Podcast-Plattformen
Die neue Podcast-Folge „Ein Polizistenmord und drei Verschwörerinnen“ ist ab dem 17. Juli auf allen bekannten Podcast-Playern und auf der Webseite von Onetz zu hören. Viele weitere spannende Aspekte rund um die Arbeit des Gerichtsteams gibt es außerdem in den sozialen Medien, zum Beispiel auf Instagram unter crimedaheim_podcast.















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