30.03.2021 - 08:00 Uhr
AmbergOberpfalz

Nina Schütz sieht die Oberpfalz durchs Objektiv

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Viele kennen die Amberger Fotografin Nina Schütz durch ihre Bilder und Bildbände von verlassenen Orten. Jetzt stellt sie ihre Lieblingsorte vor

Die Amberger Fotografin liebt Lost Places - und die Natur, wie hier im Vilstal (Landkreis Amberg-Sulzbach). „Mein Lieblingsort, wenn ich Ruhe und Entspannung brauche. Ein Ort der nur den Tieren gehört. Hier gibt es Schwäne, Wildenten, Rostgänse, Reiher und viele mehr …“ Dabei drückt sie immer genau zum richtigen Zeitpunkt auf den Auslöser
von Evi WagnerProfil

Bekannt geworden ist die Amberger Fotografin Nina Schütz vor allem durch ihre Bilder von verlassenen Orten, sogenannten „Lost Places“. Diese veröffentlichte sie nicht nur auf ihrer Facebook-Seite „Stillstand“, sondern außerdem in zwei Fotobänden, die beim Sutton-Verlag erschienen sind.

„Die verlassenen Orte faszinieren mich nach wie vor noch sehr, gerade das aufwendige Recherchieren im Netz und alten Zeitungsartikeln sowie die Geschichten von früher machen daraus eine wahnsinnig spannende Sache“, erzählt die 26-Jährige. „Die Motive, die man an diesen Orten vorfindet sind einzigartig, immer wieder neu, niemals gleich und außergewöhnlich. Mittlerweile gehe ich aber auch immer wieder gerne zu meinem Ursprung zurück, der Natur- und Tierfotografie. Denn gerade in der Natur gibt es so viel zu entdecken.“

Tschernobyl - mit den Augen von Nina Schütz

Ob märchenhafte Ruinen, beeindruckende Landschaften oder interessante Wildtiere – ihre Motive findet Nina Schütz immer wieder auch in ihrer Heimat, der Oberpfalz. „Diese Region ist wunderschön, weil sie so abwechslungsreich ist“, sagt sie. „Sie bietet tatsächlich alles, was ich brauche, um glücklich zu sein: endlose Natur, tolle Landschaften, faszinierende Höhlen und Felsenkeller und sogar gigantische unterirdische Anlagen. Sie ist das Zuhause von so vielen Lebewesen, die man alle beobachten kann. Um das alles zu entdecken, reicht ein einziges Leben gar nicht aus.“

Die Ambergerin lacht, sie lebt gerne hier und hat auch nicht vor, die Oberpfalz zu verlassen. Stattdessen fotografiert sie einfach weiter. „Ich bin wohl so etwas wie eine Momentensammlerin. Ich ziehe los und halte die Momente fest, die mir vor die Linse springen … Ich warte nicht auf diesen einen perfekten Moment für das eine perfekte Bild, dann hab ich ja ganz viele andere, vielleicht genauso gute Momente verpasst.“

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