"Der Knotenpunkt der Staatsstraße 2238 mit der Kreisstraße AS 30 fiel in den letzten Jahren durch Unfälle mit Personenschäden negativ auf", berichtete Ambergs Baureferent Markus Kühne im Bauausschuss. Nachdem hier schon einmal eine Ampel als Lösung im Gespräch gewesen sei, habe sich bei den weiteren Planungen "die Variante mit Kreisverkehr als bevorzugte Lösung herauskristallisiert". Dieser soll künftig "drei Knotenpunkte zusammenfassen".
Drei Partner teilen sich die Kosten
Zuständig sind in diesem Fall die Stadt (Baulastträger Max-Planck-Straße/Anteil 36,97 % ), der Landkreis (AS 30/22,41 %) und der Freistaat (Staatstraße 2238/40,62 %). Die Gesamtkosten liegen laut Kühne bei rund 2.260.000 Euro zuzüglich Baunebenkosten. Damit entfallen auf die Stadt Amberg 836.000 Euro (plus Nebenkosten). Der Baureferent rechnet dabei mit einer Förderung in Höhe von 300.000 Euro.
Na also: Kreisel geht doch
Baubeginn soll im nächsten Jahr sein, die Regie übernimmt das Staatliche Bauamt Amberg-Sulzbach. "Die erforderlichen Haushaltsmittel sind im Haushaltsansatz für die Jahre 2021 und 2022 enthalten", berichtete Kühne: 2021 seien dies 400.000 Euro, im Jahr darauf 550.000 Euro." Nach Ansicht von Oberbürgermeister Michael Cerny ist dies "eine sehr, sehr sinnvolle Maßnahme". Das sah auch der Bauausschuss so und gab einstimmig grünes Licht.
ÖDP-Stadtrat Josef Witt konnte sich angesichts mehrerer von dieser Seite abgelehnter Kreisverkehre eine Spitze in Richtung Staatliches Bauamt nicht verkneifen: "Ein ganz wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Verkehrssicherheit an einer neuralgischen Stelle. Das zeigt doch, dass man auch mit dem Staatlichen Bauamt auch in Amberg einen Kreisverkehr bauen kann. Wenn auch nicht an jeder Stelle."



















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