13.10.2019 - 19:05 Uhr
AmbergOberpfalz

Weißwurst-Königin: Dritter Platz für Stefanie Pfab

Traurig über den dritten Platz? "Überhaupt nicht", sagt Stefanie Pfab. Die 24-jährige aus Amberg war am Samstag in Bodenmais (Bayerischer Wald) eine von sechs Finalistinnen im Wettbewerb um den Titel der bayerischen Weißwurstkönigin.

Stefanie Pfab (Mitte) beim „Weißwurst-Königin“-Finale in Bodenmais mit Mr. und Miss Bayern, Marco Schmid und Verena Mann, die am Samstag in der Jury saßen.
von Heike Unger Kontakt Profil

Den Titel hat Franziska Schalk (Oberbayern) gewonnen, vor Melanie Popp(Mittelfranken) - zwei Fachfrauen (Metzgerin und Fleischereifachverkäuferin).Letzteres war laut Stefanie Pfab übrigens keine Voraussetzung für den Gewinn, obwohl sie selbst schon damit gerechnet hatte, dass am Ende eine "Fachfrau" das Rennen machen würde.

Die Ebermannsdorferin, die inzwischen in Amberg lebt, ist nach einer Banklehre als Soldatin zur Bundeswehr gegangen. Beim Wettbewerb, zu dem sich 38 Teilnehmerinnen angemeldet hatten, hatte sie aus purer Begeisterung für die Weißwurst mitgemacht - die verbindet Stefanie nämlich mit schönen Gefühlen bei unzähligen besonderen Anlässen, bei denen dieses Gericht in Familie und Freundeskreis auf den Tisch kommt. Die Weißwurst-Königin wird nicht in einer Misswahl gekürt: Sie muss zeigen, was sie drauf hat. So war es auch beim Finale am Samstag. Die Bewerberinnen hatten 30 Sekunden Zeit, um zu sagen, warum sie den Titel unbedingt haben wollen, mussten drei Fachfragen richtig beantworten und hatten 15 Minuten, um ein Gstanzl zu formulieren, in dem die Begriffe "Bayern", "Zuzeln" und "Petersilie" vorkommen. Kein Problem für Stefanie, die als Ebermannsdorferin profunde Kirwa-Erfahrung hat. Auf die "gar nicht so leichten" Fachfragen hatte sie sich gut vorbereitet - und dabei noch viel über ihre geliebte Weißwurst gelernt. Etwa, warum sie weiß ist (liegt am verwendeten Salz).

Auch wenn es am Ende nicht für den Titel gereicht hat, freut sich die 24-Jährige, dass sie dabei war. "Ich hab so nette Leute kennengelernt". Weißwürste gab's natürlich auch. Aus einer der zehn besten Metzgereien. "Das waren die besten, die ich je gegessen hab", verrät sie lachend. Das könnte auch daran gelegen haben, dass ihre Bundeswehr-Kameraden sie tatkräftig unterstützt haben. "Für die bin ich natürlich die Weißwurst-Königin", scherzt sie. Und nimmt lachend gleich den nächsten Titel ins Visier. "Vielleicht trete ich nächstes Jahr zur Bierkönigin an."

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