Aufgeschoben ist nicht aufgehoben: Im kommenden Jahr wollen die Pfadfinder Ammersricht ihren runden Geburtstag – dann „60+1“ – mit einem großen Dorffest nachfeiern. Heuer hatte Corona den Planungen einen Strich durch die Rechnung gemacht, eine kleine Jubiläumsaktion gab es aber trotzdem. Den ganzen Tag konnten sich Kinder und Jugendliche an einer Actionbound, einer digitalen Schnitzeljagd per App, durch ganz Ammersricht beteiligen. Dabei erfuhren die Teilnehmer Spannendes und Wissenswertes über die Geschichte des Pfadfinderstammes, sie hatten knifflige Rätsel zu lösen und anspruchsvolle Aufgaben zu meistern, um Punkte zu sammeln. Denn auf die besten Gruppen warteten Preise. Zur Siegerehrung am Abend kamen dann auch viele Pfadfinder, Eltern und Gäste zusammen. „Platz drei geht an die Gruppe Kolibri, Platz zwei an die Gruppe Falke und den ersten Platz belegt die Gruppe der Gemeinschaft St. Georg Ammersricht“, verkündete Vorsitzende Eva Kronfeld.
Der Siegerehrung folgte eine feierliche Andacht mit Pfarrer Michael Jakob, welche durch die Leiterrunde inhaltlich und der Band Impeesa musikalisch gestaltet wurde. Was bei einer Pfadfinder-Aktion natürlich auch nicht fehlen darf, ist ein Lagerfeuer mit Gitarrenmusik und Stockbrotbacken. Die Pfadfinder blicken auf 60 Jahre Jugendarbeit zurück, auf unzählige Zeltlager, Gruppenstunden und Aktionen, erinnerte Vorsitzender Christian Härteis. „Zwar haben sich binnen der 60 Jahre die Themen geändert, aber das gesellschaftliche Engagement ist ein wichtiger Bestandteil der Pfadfinderbewegung geblieben“, betonte er. So hätte sich die Generation ihrer Eltern noch mit der Wehrdienstverweigerung oder dem AKW in Wackersdorf beschäftigt, heute sei 'Fridays for Future' und gendergerechte Sprache wichtig. Die Höhepunkte für alle Mitglieder seien nach seinen Aussagen die internationalen Lager und Begegnungen auf der ganzen Welt, wie beispielsweise die Teilnahmen am Jamboree, dem größten internationalen Lager in Schweden, Japan und den USA.
Übrigens: Der Actionbound durch Ammersricht ist weiterhin öffentlich zugänglich und kann am Jugendheim neben der Kirche St. Konrad gestartet werden.
„Zwar haben sich binnen der 60 Jahre die Themen geändert, aber das gesellschaftliche Engagement ist ein wichtiger Bestandteil der Pfadfinderbewegung geblieben.“























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