16.06.2019 - 17:04 Uhr
AuerbachOberpfalz

Nachhaltigkeit als Ziel: "Auerbecher" für Auerbacher

Ein zentraler Punkt des Landkreis-Leitbildes ist die Förderung von nachhaltigen Projekten. Dazu gehört auch die Mehrwegbecher-Aktion des Auerbacher CSU-Ortsverbandes. Elf Auerbacher Geschäfte und zwei regionale Großbäckereien machen mit.

Aktionsauftakt mit (von links) MdL Harald Schwartz mit Tochter Victoria, CSU-Vorsitzender Bernhard Hinteregger, Maria Regensburger vom Landratsamt, Stadtrat Uwe Ditz und CSU-Geschäftsführer Klaus Riede.
von Autor SCKProfil
Von links CSU-Stadtrat Uwe Ditz, CSU-Ortsverbandsvorsitzender Bernhard Hinteregger, Franco Stella, MdL Harald Schwartz mit Tochter Victoria, Elke Adelhardt, Hans Neumüller, CSU-Geschäftsführer Klaus Riede, Tobias Schenk, Maria Regensburger.

Zum Empfang von Landrat Richard Reisinger sowie des CSU-Kreisvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Harald Schwartz standen am Samstagvormittag Vorstandsmitglieder des CSU-Ortsverbandes bereit. Sie sollten mit ihrer Präsenz die Auftaktveranstaltung der örtlichen CSU-Aktion "Mehrwegbecher für Kaffee to go" unterstützen. Die Idee dazu hatte Ortsvorsitzender Bernhard Hinteregger vor etwa sechs Monaten.

Im April beschloss der Nachhaltigkeitsrat des Landkreises Amberg-Sulzbach in seiner Sitzung, diese Aktion des CSU-Ortsverbandes Auerbach zu fördern. Dieser Förderbeschluss erging im Rahmen des Leitbildes des Landkreises: "Leitbild 2030. Amberg-Sulzbach. Deine Zukunft". Damit anerkennt und unterstützt der Landkreis die Nachhaltigkeit von Projekten. Und auf der Basis der positiven Entscheidung konnte die CSU Auerbach mit Eingang des Förderbescheids die Becher für die Aktion bestellen.

Elf teilnehmende örtliche Geschäfte und zwei regionale Großbäckereien mit ihren örtlichen Filialen schlossen sich der Aktion an. Ihre Vertreter waren zur Auftaktveranstaltung mit Verteilung der 1500 grauen Mehrwegbecher aus stabilem Kunststoff mit dunkelblauem Deckel gekommen. Darauf aufgedruckt ist das Logo vom Leitbild 2030 des Landkreises. Auf der gegenüberliegenden Seite steht unter dem Bildnis des Rathauses mit der Pfarrkirche im Hintergrund in schwarzer Schrift "Der Auerbecher gut für Auerbach". Links und rechts davon haben sich die elf teilnehmenden Geschäfte in den Regenbogenfarben verewigt.

Kostenloser Kaffee

Schließlich wurden die 1500 Becher an alle elf teilnehmenden Geschäfte und die beiden örtlichen Großbäckerei-Filialen verteilt. Dort können diese Becher nun für 1,50 Euro erworben und mit Kaffee befüllt werden. Neben den Vertretern der teilnehmenden Geschäfte waren auch einige Bürger zu diesem Aktionsauftakt gekommen. Die Mehrwegbecher, die aus einem stabilen und, spülmaschinengeeigneten Kunststoff gefertigt sind, konnten am CSU-Stand erworben werden. Die erste Kaffee-Füllung gab's gleich kostenlos dazu.

Berhnard Hinteregger erläuterte die Aktion und Geschäftsführer Klaus Riede, federführend bei der Realisierung der Idee, ließ die letzten Monate Revue passieren. Maria Regensburger vom Regionalmanagement des Landkreises Amberg-Sulzbach ging auf die Förderungsmöglichkeiten ein. MdL Harald Schwartz entschuldigte Landrat Reisinger, der terminlich verhindert war, und qualifizierte die Aktion als einen Schritt, um das Wegwerfen von bundesweit 320 000 Kaffeebechern pro Stunde zu reduzieren. Am Ende des Auftakts, der zunächst von etwa 50 Personen aktiv angenommen wurde, zitierte der Ortsverbandsvorsitzende das afrikanische Sprichwort : "Viele kleine Leute in vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Welt verändern."

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