10.09.2019 - 05:39 Uhr
BayernOberpfalz

Es geht wieder los: Schulbeginn in Bayern

Für mehr als 1,6 Millionen Schüler und rund 150.000 Lehrer in Bayern startet der Unterricht. Aufregend werden die kommenden Monate für die rund 115.000 Erstklässler, die nun endgültig den Kindergarten gegen das Klassenzimmer tauschen.

Eine Lehrerin schreibt in einer Grundschule Wörter mit "Sp" am Anfang an eine Tafel. Foto: Sebastian Gollnow/Archivbild
von Agentur DPAProfil

Für mehr als 1,6 Millionen Schüler und rund 150 000 Lehrer in Bayern startet am Dienstag wieder der Unterricht. Besonders aufregend werden die kommenden Monate für die rund 115 000 Erstklässler, die nun endgültig den Kindergarten gegen das Klassenzimmer tauschen.

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Auch das Kabinett wird sich zum Schulstart in seiner Sitzung am Dienstag unter anderem mit Bildungsthemen beschäftigen. Zur Diskussion um den Lehrermangel im Freistaat erklärte Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) vergangene Woche, dass zu Beginn des Schuljahres vor jeder Klasse ein Lehrer stehen wird. Der Bayerische Lehrerinnen- und Lehrerverband ist skeptisch. Schaut man auf die Klassengröße, hat sich im Vergleich zum vergangenen Schuljahr nichts getan. In den Grundschulen sind durchschnittlich 21 Schüler in einer Klasse, an den Mittelschulen 10, an den Realschulen und den Gymnasien jeweils 25.

Auch mit der Digitalisierung geht es voran. Bis zum Beginn der Sommerferien mussten die Schulen ihre Konzepte bei den Sachaufwandsträgern, also den Landkreisen und Städten, einreichen. Aktuell werden die Wünsche gebündelt, anschließend kann bestellt werden. Insgesamt steht in Bayern rund eine Milliarde Euro zur Verfügung, um die Gebäude mit schnellem Internet, Tablets und digitalen Tafeln auszustatten und die Lehrer fortzubilden. Piazolo hat darüber hinaus angekündigt, die Umwelt- und Klimaerziehung an allen Schularten zu stärken und besonders bei den Grundschulen den Ausbau der Ganztagsbetreuung voranzutreiben.

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Die Polizei kündigte derweil in vielen Regionen Bayerns verstärkte Geschwindigkeits-, Park- und Gurt-Kontrollen in Wohngebieten und in der Nähe von Kindergärten und Schulen an. Gerade jüngere Kinder sollten auf dem Schulweg reflektierende Kleidung und Schultaschen tragen, raten die Beamten.

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