28.02.2021 - 12:16 Uhr
EnsdorfOberpfalz

Bauangelegenheiten beschäftigen Gemeinderat Ensdorf

Eine umfangreiche Tagesordnung behandelte der Gemeinderat Ensdorf in seiner Februarsitzung fast in Rekordzeit. Alle Punkte wurden dabei einstimmig verabschiedet.

Zwischen der Wittelsbacher Straße 40 und Hauptstraße in Ensdorf soll ein Sechs-Familien-Wohnhaus mit acht Stellplatzen entstehen
von Autor TRAProfil

Gut zu tun hatte der Gemeinderat Ensdorf in seiner Februarsitzung. Die Tagesordnung war lang. In seinem Bericht über die örtliche Prüfung der Jahresrechnung für das Haushaltsjahr 2019 wurden der Kinderkrippen-Neubau sowie die Renovierung des DJK-Sportgeländes schwerpunktmäßig geprüft und keine Abweichungen festgestellt, betonte der Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschusses, Markus Färber. Er lobte die Arbeit von Kämmerin Brigitte Zitzler und der Gemeindeverwaltung und empfahl die Entlastung der Jahresrechnung, was anschließend vollzogen wurde. Keine Einwände gab es gegen die Bauanträge auf Neubau eines Sechs-Familien-Wohnhauses mit acht Stellplätzen in der Wittelsbacher Straße 40 in Ensdorf, auf Anbau eines Technikraumes und Nutzungsänderung des Dachgeschosses in der Von-Holler-Straße 1 in Wolfsbach, auf Ausbau des Dachgeschosses sowie Neubau von drei Schleppgauben in der Ensdorfer Straße 1a in Thanheim sowie auf Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Doppelgarage in Hofstetten. Auch gegen die Bauvoranfrage auf Wohnhausneubau in Oberbernstein 3 sowie die Anhörung der Regierung von Oberfranken gemäß Bergrecht für den Rahmenbetriebsplan für die Errichtung und den Betrieb der Aufbereitungsanlage "Pittersberg" in der Gemeinde Ebermannsdorf der Firma Freihölser Sand GmbH hatten die Räte nichts einzuwenden.

Da in Seulohe Wasserleitungsrohre teilweise über private Grundstücke verlaufen und diese sowie Absperrarmaturen altersmäßig verbraucht sind, wird die Wasserleitung neu in den öffentlichen Grund gelegt. Der Auftrag hierfür wurde an den günstigsten Bieter, die Bauunternehmung Pichl GmbH aus Freudenberg, für 69 405 Euro vergeben.

Für das Gemeindegebiet Ensdorf soll ein neuer Abwasserkataster/Kanalkataster im Geoinformationssystem neu erstellt werden. Nachdem die Vorarbeiten so weit gediehen sind, können nun die Leitungen selbst gespült und mit der Kamera befahren werden. Diese Daten werden dann in das Kataster eingepflegt. Den Auftrag erhielt die wirtschaftlich günstigste Firma Kuchler GmbH aus München für 98 594 Euro.

In seinen Bekanntgaben informierte Bürgermeister Hans Ram, dass der Denkmalschutz den Fassadenanstrich an der Nordseite des Wittelbacher Saals genehmigt hat. Da es sich um einen Sturmschaden handelt, übernimmt die Versicherung die Kosten. Die Kosten für den Seniorenbus teilt sich die Gemeinde in Zukunft mit der Gemeinde Ebermannsdorf, sodass nunmehr ein Betrag von 2700 Euro auf Ensdorf entfällt. Georg Kirchberger fragte an, ob er eine Marienstatue für die Lourdeskapelle an der Schwandorfer Straße stiften kann.

Mehr aus der Gemeinde Ensdorf

Ensdorf
Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

 

 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.