Die zuständige Bundespolizei spricht von einem Schaden von rund 2000 Euro: Den hat ein jugendlicher Randalierer am späten Samstagabend am Bahnhof in Freihung in einem abgestellten Triebwagen angerichtet. Der 17-Jährige hat in dem Wagen randaliert und dabei Scheiben und Glastüren zertrümmert. Die Bundespolizei Regensburg hat Ermittlungen aufgenommen.
Gegen 22.15 Uhr informierte der Fahrdienstleiter am Bahnhof Freihung die Bundespolizei Waldmünchen, dass in einem abgestellten Triebwagen ein Randalierer wüte. Eine Streife der Polizeiinspektion Auerbach unterstützte die Bundespolizei und fuhr zum Tatort. Als die Beamten eintrafen, meldete sich ein Zeuge bei ihnen: Er hatte den Krawallmacher bei seiner Tat gefilmt.
Dank Beschreibung schnell gefunden
Der Zeuge konnte den jungen Mann auch genau beschreiben, wie es im Bericht der Bundespolizei Waldmünchen heißt. So wurden die Beamten schnell fündig: Auerbacher Polizisten durchsuchten einen bereitstehenden Personenzug und entdeckten dort tatsächlich einen Jugendlichen, auf den die Personenbeschreibung passte. Die weitere Sachbearbeitung übernahm dann die zuständige Bundespolizei Regensburg.
Zug nicht mehr einsetzbar
Bundespolizisten sicherten den Tatort. "In dem abgestellten Triebwagen wurden mehrere Scheiben und Glastüren beschädigt", heißt es im Polizeibericht. Darin wird der Schaden auf rund 2000 Euro geschätzt: "Der Zug ist aufgrund der Beschädigungen nicht für den Personenverkehr einsetzbar." Die Bundespolizei Regensburg ermittelt nun wegen "gemeinschädlicher Sachbeschädigung und Störung öffentlicher Betriebe". Dazu werten die Beamten auch das Video aus, das der Zeuge gemacht hat.















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