Der Konvoi aus mehreren US-Militär-Lastwagen sei nicht vorschriftsmäßig gesichert gewesen, teilt die zuständige Polizei in Sulzbach-Rosenberg mit. Deswegen sei am Dienstag gegen 13.35 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 299 unweit von Gebenbach gekommen.
Der Konvoi sei durch einen Soldaten mit einem normalen Auto gesichert worden. Dieser Wagen habe keine weitere Kennzeichnung für die Absicherung getragen, wie etwa eine Rundumleuchte. Lediglich das Warnblinklicht sei eingeschaltet gewesen. "Da der Fahrer des Wagens hinter dem Konvoi zur Straßenmitte hin versetzt fuhr, entstand bei zwei Autofahrern im Gegenverkehr der Eindruck, dass der Pkw die Kolonne überhole", heißt es im Polizeibericht. Aus diesem Grund bremste ein 53-jähriger Landkreisbewohner sein Auto stark ab und zog es in Richtung Bankett, um dem vermeintlichen Überholer auszuweichen und eine Kollision zu vermeiden.
Seinem Hintermann, der einen VW Golf steuerte, gelang ein solches Ausweichmanöver jedoch nicht mehr. Er stieß mit dem Wagen des US-Soldaten zusammen. Dieser wich nun auf seine Fahrspur aus und schlitterte in den Graben, wo er zum Stehen kam.
Der Golf wurde bei dem Unfall im Frontbereich stark beschädigt und die Airbags lösten aus. Insgesamt entstand laut Polizei ein Schaden in Höhe von etwa 10.000 Euro. Die beteiligten Fahrer kamen mit dem Schrecken davon und blieben zum Glück unverletzt.















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