Das Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr beabsichtigt die Einrichtung einer festen, ständigen und in das örtliche Bauamt integrierten Bauleitung vor Ort in Grafenwöhr mit bis zu 16 Mitarbeitern. Bereits jetzt habe das Ministerium für die Bearbeitung der US-Bauvorhaben drei zusätzliche Stellen an das örtliche Bauamt zugewiesen. Die örtliche Bauleitung werde in dem gleichen Gebäude angesiedelt, in dem auch das US Army Corps of Engineers seinen Sitz hat. Die Bayerischen Staatskanzlei sagte außerdem zu, dass die US-Armee Garnison Bavaria die gewünschte Unterstützung für die beschleunigte Bewilligung der geplanten Bauvorhaben am US-Truppenübungsplatz erhalte. Das geht aus einer Pressemitteilung des Büros des Bundestagsabgeordneten Albert Rupprecht (CSU) hervor. Rupprecht und Tobias Reiß (CSU) hatten sich deshalb an Ministerpräsident Markus Söder gewandt.
"Das ist ein absolut positives Signal der Anerkennung und der Unterstützung an die US-Amerikaner. Wir liefern damit gute Argumente, die Truppenpräsenz bei uns in der Region nicht zu verringern. Die Entscheidung kommt zum bestmöglichen Zeitpunkt. Denn durch den Regierungswechsel ist auch auf US-amerikanischer Seite Bewegung. Jetzt ist es umso wichtiger, dass wir zeigen, wie sehr wir hinter dem US-Truppenübungsplatz in Grafenwöhr stehen", erklärt Rupprecht.
Die USA planen derzeit am Truppenübungsplatz Grafenwöhr Investitionen mit einem Gesamtvolumen von bis zu 800 Millionen US-Dollar. Aktuell sind bereits rund 250 Millionen US-Dollar verplant.















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