Um im Kindergartenjahr 2021/22 alle im Antonius-Kindergarten in Hirschau angemeldeten Kinder bedürfnisorientiert fördern zu können, war eine neue Gruppenform gebildet worden – eine sogenannte Gelenkgruppe. Nach einem Jahr fiel die Bilanz über diese Einrichtung sehr gut aus. 18 Mädchen und Jungen im Alter zwischen zweieinhalb und dreieinhalb Jahren gehörten dieser Kleinkindgruppe zwischen Krippe und Kindergarten an. Die Leitung hatte Erzieherin Michaela inne, die unterstützt wurde von Kindergarten-Leiterin Alexandra Birzer, Kinderpflegerin Martina Haney und Praktikantin Christina Müller.
Ziel der pädagogischen Arbeit war es, jedem der Kinder einen sanften, möglichst auf die individuellen Bedürfnisse zugeschnittenen Übergang in den Kindergarten zu ermöglichen. Alles Kindergarten-Typische wie das Aufstellen und Einhalten von Regeln, die täglichen Rituale und Abläufe, das Abhalten von Kinderkonferenzen, das Turnen oder das Abspülen wurde nach und nach behutsam eingeführt. Dadurch sollten die Kinder am Ende des Jahres ein Stück selbstbewusster, selbstsicherer, mutiger, ausgeglichener und resilienter in den Kindergarten gehen können. Diese Art der Gruppenkonstellation wurde nicht nur von den Erzieherinnen, sondern auch von den Eltern als sehr positiv empfunden. Man war sich einig: Eine tolle Sache.
Die Kinder sind nun bereit für ein neues Abenteuer – die Kindergartengruppe. Dies bewiesen die intensiven Gespräche beim Abschluss-Event. Dazu trafen sich die Erzieherinnen, Eltern und Kinder der „Hirschauer Gruppe“ – den Namen hatten die Kleinen bei einer Kinderkonferenz demokratisch bestimmt – am Monte Kaolino. Mit dem Schlepplift-Schiff ging es hinauf auf das Gipfelplateau. Dort stimmten die Kinder ihr Lieblingslied „Als ich noch ein Baby war“ an und zeigten ihren Mamis und Papis ein paar Tänze. Groß und Klein hatten jede Menge Spaß beim Seilziehen oder dem Spielen mit den Windbändern und dem großen Schwungtuch. Gemeinsam liefen, hüpften, purzelten oder rollten alle wieder den Sandberg hinab, bevor der Ausflug bei einem Eis ausklang. Ein Wermutstropfen trübte dann doch die Freude der Erzieherinnen. Im Kindergarten-Jahr 2022/23 wird es trotz der rundum positiven Erfahrungen mit der Gelenkgruppe keine Neuauflage geben. In den Antonius-Kindergarten wurden so viele Krippenkinder angemeldet, dass zwei Krippengruppen gebildet werden müssen.



















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