01.03.2020 - 13:53 Uhr
HirschbachOberpfalz

Freie Bürgerliste und Freie Wählergemeinschaft erläutern Ziele für Gemeinde Hirschbach

Bei vier Bürgergesprächen zur Kommunalwahl stellten die Kandidaten des gemeinsamen Wahlvorschlags der Freien Bürgerliste und der Freien Wählergemeinschaft Hirschbach (FBL/FWG) sich und ihr Programm für die kommenden sechs Jahre vor.

Bürgermeisterkandidat Richard Leißner (vorne, stehend) stellt seine Themen vor. In Eschenfelden öffnet dazu das 2019 geschlossene Gasthaus Pillhofer für den Abend der FBL/FWG noch einmal seine Pforten.
von Externer BeitragProfil

Der Bürgermeisterkandidat und amtierende Zweite Bürgermeister Richard Leißner führte zusammen mit Gemeinderat Stefan Steger durch die Veranstaltungen in Eschenfelden, Achtel, Hirschbach und Pruppach.

Das leerstehende Schulhaus in Eschenfelden bewegte die Besucher aller Veranstaltungen. "Ich kann mir hier alles vorstellen", betonte Leißner. Es könne beispielsweise als Übergangsquartier für den Kindergarten während des Umbaus dienen. Anschließend wären der Ausbau zum Bauhof oder Feuerwehrgerätehaus mit Erhalt der bestehenden Turnhalle für die Vereine denkbar. Leißner plädierte dafür, ein Gesamtkonzept über alle Gemeindeliegenschaften in Eschenfelden zu entwickeln. Die Modernisierung des Kindergartens müsse vorangetrieben werden. Ganz oben stehe das Ziel, ihn zu erhalten und zukunftssicher zu machen.

Von der einfachen Dorferneuerung in Achtel könnten alle Ortsteile profitieren. Ein gutes Leerstandsmanagement mit Schaffung von bezahlbaren Wohnraum und Bauplätzen für die junge Bevölkerung sei ein wesentlicher Bestandteil des Zukunftsprogramms.

Den Ersatz des mittlerweile 36 Jahre alten Feuerwehrautos in Hirschbach habe der Gemeinderat in die Wege geleitet. Das Gerätehaus in Hirschbach müsse dazu umgebaut werden. Die Arbeiten liefen bereits mit großem Engagement der Feuerwehrleute. Um die gesetzlichen Hilfsfristen in der Zukunft einhalten zu können, stehe in er nächsten Periode die Aufgabe an, auch für die anderen Feuerwehrstandorte Planungen anzustoßen.

Ein Abbau des Investitionsstaus im Straßenunterhalt wurde diskutiert. Die Nachfrage, ob die Kläranlage in Eschenfelden zukunftssicher sei, zielte darauf, dass die wasserrechtliche Erlaubnis nur bis 2028 läuft. FBL/FWG mahnten an, finanzierbare Nachfolgelösungen zu suchen, falls die Betriebserlaubnis nicht verlängert wird. Eine Variante könnte die Zusammenlegung mit der Kläranlage in Hirschbach per Freispiegelleitung sein. Das werde aber nur mit entsprechenden Fördermitteln machbar sein. Die Anlage in Hirschbach befinde sich dank ständiger Investitionen in einem guten Zustand.

Wünschenswert wäre eine Erweiterung der interkommunalen Zusammenarbeit. Diese habe aber auf Augenhöhe stattzufinden, waren sich Steger und Leißner einig. Für eine Zusammenarbeit mit der Marktgemeinde Königstein böten sich Gebiete wie Personalpool, Bauhöfe, Maschinen oder Tagespflegeeinrichtungen für Senioren an.

Unter den Kandidaten zur Gemeinderatswahl fänden sich alle Ortschaften sowie Frauen und Männer mit unterschiedlichen Berufen wieder. Leißner betonte, dass Kandidaten auch Ehrenämter ausübten. Sie seien Vereinsvorsitzende, Feuerwehr-Kommandanten, Betreuer der kommunalen Nahwärme oder auch Feldgeschworene.

Gemeinsam mit Stefan Steger führte Richard Leißner durch die Veranstaltung im Ortsteil Achtel.
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