Delegiertenversammlung der Kreishandwerkerschaft mit Neuwahlen

Die Corona-Pandemie machte und macht vielen Handwerksbetrieben schwer zu schaffen. Das war nur ein Thema der Delegiertenversammlung der Kreishandwerkerschaft, bei der es auch Neuwahlen gab.

Das Führungsteam der Kreishandwerkerschaft Amberg-Sulzbach. Dritter von rechts Kreishandwerksmeister Hans Weber, Zweiter von links sein Stellvertreter Dietmar Lenk.
von Autor GFProfil

"Wir müssen es heute kurz machen", meinte Kreishandwerksmeister Hans Weber bei der Delegiertenversammlung der Kreishandwerkerschaft im Gasthaus Hirsch in Hohenkemnath. Er stellte seinen neuen Mitarbeiter Christian Obermeier vor und ging auf die Folgen der Corona-Pandemie ein, die viele Betrieben die Existenz gekostet habe, während andere Sparten die Zeit gut überstanden hätten. „Wenn es auch viele hart getroffen hat, wurde Corona bisher vom Handwerk gut gemeistert“. Alexander Stahl, Geschäftsführer der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz, unterstrich, dass durch die Pandemie viele Handwerksbetriebe zutiefst getroffen wurden. Vor allem den Schreinern, die als Messebauer tätig waren, wurde schlagartig die Existenz entzogen.

"Unsere Berufsweiterbildung mussten wir ebenfalls schließen, da Bayern im Gegensatz zu anderen Bundesländern strengere Regeln anordnete", so Stahl. Die Betriebsberater der Handwerkskammer seien aber für die Mitglieder immer erreichbar gewesen. Die Handwerksmeister hätten es aber zusammen mit ihren Mitarbeitern geschafft, das Handwerk grundsätzlich am Laufen zu halten, und da hätten sich die Vorteile der vielfach familiär geführten mittelständischen Unternehmen gezeigt. Trotz eines Silberstreifs am Horizont sehe die Zukunft im Handwerk nicht gerade rosig aus, so Stahl, denn er glaube, ein vierter Lockdown sei nicht auszuschließen. Wichtig sei aktuell, dass die Handwerksbetriebe weiterarbeiten könnten und die Aus- und Fortbildung aufrechterhalten bleibe.

Bei den Neuwahlen wurde Hans Weber im Amt des Vorsitzenden bestätigt. Der bisherige stellvertretende Vorsitzende, Rudi Gössl, hatte nicht mehr kandidiert, für ihn wurde Dietmar Lenk gewählt. Weitere Mitglieder des Vorstands wurden Daniel Hirsch, Bernd Kopp, Berthold Maier, Helmut Pilhofer, Claudia Rubenbauer, Markus Schmidt, Andreas Schönberger und Georg Wittmann. Als Kassenrevisoren wurden Hubert Siegert und Richard Siegler bestellt.

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