22.07.2020 - 11:23 Uhr
IllschwangOberpfalz

Sitzung des Gemeinderats Illschwang

Neben der Verabschiedung des Haushaltsplans 2020 und dem Ergebnis der Jahresrechnung 2019 waren geplante Baumaßnahmen das bestimmende Thema der Julisitzung des Gemeinderats Illschwang.

Der Funkmast in Schwenderöd. Nun will Vodafone einen weitere Mobilfunkstation an der Autobahn im Bereich der Gemarkung Götzendorf errichten.
von Norbert WeisProfil

Keine Stellungnahme gibt die Gemeinde Illschwang als Träger öffentlicher Belange, zur Änderung des Bebauungs- und Grünordnungsplans Bierhalsberg im Bereich des Liliencenters der Stadt Sulzbach-Rosenberg ab. Billigung fand der neue Entwurf des Planes Glockenäcker in Pürschläg. Die Fläche wurde reduziert. Es soll hier ein Grundstück mit vier Parzellen entstehen. Mit der Unteren Naturschutzbehörde müssen Gespräche geführt werden, dass diese Fläche vom Landschaftsschutzgebiet befreit wird. Ausgleichsflächen sind nicht erforderlich.

Für ihr Mobilfunknetz hat Vodafone einen Bauantrag für die Errichtung einer Mobilfunkstation an der Autobahn im Bereich der Gemarkung Götzendorf gestellt. Der Mast ist 30 Meter hoch und das gleiche Maß von der Straße entfernt. Der Grundstücksbesitzer hat den Nutzungsvertrag unterschrieben und die Nachbarn ihre Zustimmung erteilt. Auch die Räte gaben grünes Licht. In der Sitzung ging es des Weiteren um einige private Baumaßnahmen: Anbau an ein bestehendes Wohnhaus in Illschwang, Einbau von zwei Dachgauben in Einsricht. Neubau eines Wohnhauses in Illschwang, Bauvoranfrage auf Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Garage in Aichazandt, sowie Nutzungsänderung eines Kuhstalls zu einem Lagerraum mit Heizung, ebenfalls in Aichazandt und um vier Fertiggaragen mit einem Sitzplatz in Illschwang. Abgelehnt wurde vom Gemeinderat ein Tekturplan, der den Neubau einer Garage in Schöpfendorf betraf. Es ging dabei um Grenzbebauung und das Einhalten von Abstandsflächen. Das Landratsamt soll darüber letztendlich entscheiden.

In der Sitzung ging es auch um den Abschluss eines Nutzungsvertrags mit der Bayernwerk GmbH für den Energiemonitor. Dadurch kann Lokalenergie visualisiert, verstanden und optimiert werden, hieß es. Henner Wasmuth sprach von einer tollen Idee der Veranschaulichung, allerdings vermutete er, dass nach einer gewissen Zeit das Interesse daran nachlassen werde. Wasmuth sprach sich für eine Schnupperphase aus, ehe eine endgültige Entscheidung getroffen wird. Diesem Vorschlag schlossen sich die Räte an. Keine Baudenkmäler, so Bürgermeister Dieter Dehling, wurden bei Schürfungen am neuen Baugebiet Am Weidenberg gefunden.

Im Ferienprogramm gibt es einige Angebote, doch seien die Vereine und Gruppierungen, wegen der Corona-Krise, sehr vorsichtig. Wer diesbezüglich noch etwas plant, sollte sich bei der Verwaltungsgemeinschaft rühren. In der Gemeinderatssitzung ging es auch um die Elektrifizierung der Bahnstrecke von Ottensoos nach Irrenlohe und der umstrittenen Trassenführung. Dehling berichtete von verschiedenen Terminen, die in den vergangenen Wochen stattgefunden haben. Henner Wasmuth schlug vor, die bayerische Verkehrsministerin Kerstin Schreyer einzuladen, ebenso müsse das Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten Alois Karl gesucht werden. Elke Pirner fragte nach, wie es mit der Gefahrenstelle bei der Kreuzung in Aichazandt weitergehe. Richard Koller lobte Bürgermeister und Verwaltung für das seiner Meinung nach "hervorragende Hygienekonzept" für das Freibad.

Beim Gemeinderat Illschwang geht es ums Geld

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