14.11.2019 - 09:56 Uhr
Oberpfalz

Immer wieder gern: die Kartoffelsuppe

Püriert oder stückig: Für Kartoffelsuppen gibt es unzählige Rezepte. Würste, Speck und Gemüse bringen Geschmack und Würze in die Variante von Anja Auer.

Fein püriert und mit Wurst schmeckt eine Kartoffelsuppe einfach gut.
von Externer BeitragProfil

Rezepte zum Thema "Kartoffelsuppe" sind zu finden wie Sand am Meer. Die "eine" Kartoffelsuppe gibt es also nicht. "Und das ist ja auch das Schöne daran: Dieses Rezept bietet fast schon unendlich viele Varianten", schwärmt Anja Auer, die "Frau am Grill". "Und somit viele Möglichkeiten selber kreativ zu werden." Die einen bevorzugen eine pürierte Suppe, andere wiederum eine vegetarische Variante.

Gemüse oder Instantbrühe?

Um eine Kartoffelsuppe zu kochen, benötigt man neben den Zutaten vor allem eines: Flüssigkeit. "Klar, die Kartoffeln selber geben ja nicht genügend ab. Und hier die Gretchenfrage: Fertige Gemüsebrühe kaufen, eine Gemüsebrühe selber kochen oder die dritte Variante: einfach viel Gemüse mit in den Topf geben und mit Wasser aufgießen." Letzteres habe den Vorteil, dass man keine Instantbrühe verwende und zudem nicht viel Extra-Zeit ins Kochen einer Gemüsebrühe brauche.

Die Einlagen:

Wiener Würstchen, Debrecziner, Käseknacker oder vielleicht sogar Leberkäse? "Alles ist möglich, alles ist erlaubt. Hier sind wirklich keine Grenzen gesetzt." Bei Würsten sollte man aber auch zwei Dinge achten: Zum einen nicht vor dem Pürieren klein geschnitten in die Suppe geben. "Denn sonst hat man eine große Arbeit diese Stücke vor dem Pürieren wieder heraus zunehmen." Am besten nach dem Pürieren klein geschnitten in die Suppe legen und nochmals erhitzen, rät Anja Auer. "So geben diese Würste noch ein wenig Extra-Geschmack an die Suppe ab." Vegetarier lassen die Würste oder andere "fleischige Einlagen" einfach weg.

Die Beilagen:

Manche sagen, dass eine Kartoffelsuppe schon gehaltvoll genug sei, und keine weiteren Beilagen benötigt würden, so Anja Auer. "Andere wiederum lassen sich dazu ein Baguette schmecken, oder garnieren mit Croutons. Auch lecker: Röstzwiebeln unterrühren. Die sind übrigens sehr schnell und einfach selbst gemacht."

Die Zubereitung:

Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Karotten und Sellerie ebenfalls klein schneiden. Den Lauch in feine Ringe schneiden. Knoblauch und Zwiebeln klein hacken.Das Schmalz im Topf erhitzen. Die Zwiebeln, Knoblauch, Karotten, Sellerie, Lauch und zum Schluss die Kartoffeln nach und nach beigeben und andünsten. Mit Pfeffer, Salz und Muskatnuss würzen. Lorbeerblätter, Petersilie und Liebstöckel zugeben. Jetzt mit Wasser aufgießen. Den geräucherten Speck im Stück dazugeben.

Alles leicht köcheln lassen (etwa 40 Minuten, bis die Kartoffeln und das Gemüse weich gegart sind). Die Lorbeerblätter und den geräucherten Speck herausnehmen und die Suppe pürieren. Jetzt den Speck in kleine Stücke schneiden, die Würste in Ringe und alles wieder in die Kartoffelsuppe rühren. Darin zirka 15 Minuten ziehen lassen. Schnittlauch klein schneiden und die Suppe damit garnieren.

Vorbereitungszeit:

20 Minuten

Zubereitungszeit:

60 Minuten

Mehr Rezepte gibt es auf www.onetz.de/themen/rezept-woche

Das brauchen Sie: :

Kartoffelsuppe

Zutaten für acht Portionen:

2,5 Kilogramm Kartoffeln

2 Karotten

200 Gramm Sellerie

1 Stange Lauch

3 Knoblauchzehen

2 Esslöffel Butter (alternativ Sonnenblumenöl)

4 Zwiebeln

2 Lorbeerblätter

2 Liter Wasser

0,5 Teelöffel geriebene Muskatnuss

1 kleiner Bund Petersilie

1 kleiner Bund Liebstöckel

Salz und Pfeffer zum Würzen

Schnittlauch zum Garnieren

2 Paar Debrecziner

2 Paar Cabanossi

2 Paar Wiener Würstchen

200 Gramm geräucherter Speck

Hier geht es zum Video:

Röstzwiebeln selbst gemacht:

Baguette selbst gemacht:

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