Bunte Blumen sucht man im Garten von Andrea Statile vergebens. Dafür stechen einem die unzähligen, grünen und violetten Salatpflanzen ins Auge. Auf über 100 Quadratmetern pflanzt der Kemnather - den die meisten Gino nennen - über das Jahr verschiedenen Salatsorten an. "Jeder Zentimeter wird ausgenutzt", sagt Statile. Sogar zwischen den Gewächshäusern, in welchen Gurken, Tomaten und Paprika wachsen, wechseln sich Eisberg- und Kopfsalate ab. Reihenweise sind die unterschiedlichen Entwicklungsstadien zu erkennen.
Zwischen dem Römersalat wachsen die gekräuselten Blätter des "Lollo Verde". Für einen violetten Farbtupfer sorgt der "Lollo Rosso". "Rucola darf natürlich nicht fehlen", sagt Statile und zeigt stolz die kleinen, noch frischen Blätter, die erst seit einer Woche aus dem Boden spitzen. Gemüse baut Gino schon über dreißig Jahre im eigenen Garten an - allerdings nicht für sich selbst. Warum dann diese große Menge? Mit Dressing angemacht, landet der Salat auf den Tellern der Gäste in seiner Pizzeria, die er bereits seit 21 Jahren in Kemnath betreibt.















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