Rund vier Tonnen schwer und 15 Meter lang ist die neue Brücke, die nun den Fichtelnaabradweg zwischen Krummennaab und Windischeschenbach verbindet. "Um die Brücke zu bauen, arbeiteten wir mit vier Leuten rund eine Woche", erklärte Andreas Wittmann von der Bauschlosserei Wittmann. Seine Firma war hauptsächlich mit dem Neubau betraut. Das Material: verzinkter Stahl. "Das sollte dann die nächsten 50 Jahre erst mal wieder halten", meinte Wittmann.
500 Meter rückwärts
Am Freitagvormittag waren die Bauarbeiten bei Trautenberg in vollem Gange: Ein Kran wurde aufgestellt, der die alte morsche Holzbrücke in einem Rutsch abriss. Lange hätte sie die Radfahrer und Spaziergänger nicht mehr tragen können. "Ein Jahr noch und die Menschen wären in die Fichtelnaab gefallen", vermutete Wittmann. Nach dem Abriss stand bereits ein Tieflader in den Startlöchern. Er transportierte rund 500 Meter rückwärts die neue Brücke in Richtung Baustelle. "Zum Glück wurde der Weg erst asphaltiert", sagte Wittmann. Schließlich hob der Kran die neue Brücke von dem Lader und platzierte sie auf den Betonfundamenten links und rechts der Fichtelnaab. Die Bauarbeiter befestigten die Brücke in wenigen Sekunden.
Feinarbeiten
Nach einer kurzen Prüfung stand für die Männer fest: "Die Fundamente ermöglichen, dass die Brücke gerade über den Fluss führt." Mit der Planung der Brücke wurde das Architekturbüro Kraus in Windischeschenbach betraut. Wolfgang Kraus war zuversichtlich, dass die neue Brücke in etwa zwei Wochen wieder befahrbar sein wird. So seien jetzt noch einige Feinarbeiten zu machen. "Die Naturschutzbehörde forderte eine Holzverkleidung. Links und rechts von der Brücke werden die Rampen noch gemacht." Außerdem soll noch ein kleines Stück des Weges asphaltiert und eben gemacht werden.























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