10.03.2020 - 12:06 Uhr
Luhe-WildenauOberpfalz

Elektrifizierung und Kindertagesstätten

Bei den Diskussionen in Sperlhammer und Unterwildenau geht es in erster Linie um die Elektrifizierung der Eisenbahnstrecke und die Kita-Situation. Die CSU muss bei ersterem Befürchtungen der Gäste ausräumen.

Bürgermeisterkandidat Sebastian Hartl stellt sich und die künftigen Ziele der CSU vor.
von Externer BeitragProfil

Im voll besetzten Gasthaus Freller in Sperlhammer stellte Bürgermeisterkandidat Sebastian Hartl seine Themen und Ziele vor. Die Anwohner aus Sperlhammer und Haselhöhe befürchten nicht nur zunehmenden Lärm, sondern bei Wegfall der Eisenbahnbrücke auch eine fehlende Verbindung zwischen den beiden Ortsteilen. "Fällt die Brücke über die Eisenbahn weg und ist wegen Hochwasser auch die andere Straßenverbindung gesperrt, bedeutet das für uns einen drei Kilometer langen Umweg über Rothenstadt, um in die anderen Ortsteile zu kommen", verdeutliche eine Anwohnerin ihre Sorgen.

Hartl, der sich in Sachen Lärmschutz regelmäßig mit Bundestagsabgeordneten Albert Rupprecht austauscht, will ihn zu einem Ortstermin einladen. Weitere Themen waren der bevorstehende Breitbandausbau, Mobilfunkempfang und die bereits seit längerem geplante Sanierung der Brücke über den Triebwerkskanal.

Auch in der Schlosswirtschaft in Unterwildenau freuten sich Hartl und die CSU-Marktratskandidaten über zahlreichen Besuch. Hartl erläuterte auf Nachfrage die aktuelle Situation bei den Kindertagesstätten. Während beim Kinderhaus in Luhe das Dachgeschoss ausgebaut werden soll, ist für das Kinderhaus in Oberwildenau eine zweite Krippe geplant. Da diese Maßnahmen bis zum neuen Kindergartenjahr im September abgeschlossen sein sollen, wird die Krippe als Containerlösung geplant. "In vielen anderen Gemeinden sind aktuell bereits solche Container im Einsatz", wusste Hartl und ergänzte: "Wie ich mich selbst bei einer Besichtigung überzeugen konnte, erkennt man von innen gar nicht, dass es sich um einen Container handelt". Damit die geplanten Maßnahmen aber umgesetzt werden, ist es nach einer Vorgabe des Bistums notwendig, dass die Marktgemeinde das Kinderhaus Oberwildenau von der Kirche übernimmt und als gemeindliche Einrichtung weiterführt. "Hierzu fällte der Marktrat kürzlich einen Grundsatzbeschluss, weitere Details werden noch geklärt", so Hartl.

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