"Das "haben wir natürlich auch hier in Moos gemerkt", sagte Florian Fischer, der Kirwa-Organisator und Vorsitzende der Dorfgemeinschaft Moos. Vor allem deshalb, weil im Bierzelt und drum herum viele eingeplante Helfer ausfielen: Sie sind bei der Feuerwehr oder anderen Hilfsdiensten und wurden im Umfeld der Bomben-Räumung gebraucht. Schnell umdisponieren hieß es deshalb in Moos, was auch gelungen ist: "Unser Dorf hat zusammengeholfen", bilanzierte Fischer.
So herrschte zunächst zwar "Bomben-Stimmung" im Zelt. Doch nach und nach gewann mit der schmissigen Musik von Tschuki Tschuki dann doch die Kirwa die Oberhand. Die fand nach einem gut besuchten Auftakt abends am Donnerstagvormittag ihre Fortsetzung. Nach einem Festgottesdienst, zelebriert von Pfarrvikar Thomas Aroiasamy vor der Mooser Kapelle, kamen alle zum zünftigen Weißwurst-Frühschoppen im Bierzelt zusammen.
"Wer hod Kirwa?" hieß es dann nachmittags beim Baumaustanzen. Gstanzln machten natürlich auch die Runde. Kristina Purschke und Tobias Schneider fiel die Ehre des Oberkirwapaares zu. Die Winterleitn Muse traf den richtigen Ton: Die drei Musiker wussten, was sie zu einem solchen Anlass spielen müssen.
Hunderte Besucher säumten mittlerweile die Festwiese - auch, um zu sehen, was die stolzen Kinderkirwapaare, wohl einmal der Nachwuchs der Mooser Kirwapaare, jetzt schon zu bieten haben. Am Abend war dann wieder beste Kirwastimmung im Bierzelt mit dem Aicha Trio, bevor es zur Baumverlosung ging. Ihr Ende fand die Kirwa mit dem Kirwabärtreiben am Freitag.




















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