02.05.2019 - 15:35 Uhr
ParksteinOberpfalz

Parksteiner ziehen alle am gleichen Strang

Das Aufstellen des Maibaumes auf dem Marktplatz am letzten Apriltag gehört zur Tradition Parksteins. Ebenso aber auch, dass der Katholische Burschenverein mit Mädchengruppe federführend dieses Ereignis in die Hand nimmt.

von Walter BeyerleinProfil

Kräftige Hände aller Parksteiner Männer und Burschen sind dann gefragt, wenn die 34 Meter lange, geschälte Fichte mit ihrer natürlichen grünen Spitze auf traditionelle Weise mit Hilfe von gestaffelten langen Stangen, im Volksmund „Schwalben“ oder auch „Schwaiberl“ genannt, aufgestellt wird.

Da ziehen die Parksteiner alle an einem Strang, auch wenn das wörtlich nicht ganz richtig ist. Christian Bösl gibt das Kommando, dann geben die Männer alles, stemmen sich mit kräftigen Beinen gegen das Pflaster und bringen den Maibaum in kleinen Abschnitten in seine senkrechte Position. Im vorgesehenen Schacht sorgen kurzgeschnittene Baumstammteile, die in allen Durchmessern vorhanden sind, für den dauerhaften Halt des Baumes. Über eine Stunde lang beobachteten am Mittwochabend viele Bürgerinnen und Bürger, aber auch viele Kinder, das immer wieder schön anzuschauende Spektakel. Wenn der Baum dann seine senkrechte Position hat, reicht der Janner-Wirt den Helfern einen kräftigen Schluck aus einem 5-Liter-Maßkrug. Für die Besucher gab es im Steinstadl den Maibock.

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Weiden in der Oberpfalz
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