12.08.2019 - 14:52 Uhr
PirkOberpfalz

Pirker Zoigltour künftig immer im August

"Das ist schon eine tolle Geschichte." Bei der 22. Pirker Zoigltour sind erstmals mehr als 1400 Teilnehmer dabei – ein neuer Rekord. Alexander Radlbeck, Vorsitzender des ausrichtenden VC Concordia Pirk, zieht Bilanz.

Als Vorsitzender des VC Concordia Pirk war Alexander Radlbeck maßgeblich an der Organisation der Pirker Zoigltour beteiligt. Die Verschiebung von September auf August sei "dauerhaft", sagt der Vereinschef.
von Tobias Gräf Kontakt Profil
Auf sieben unterschiedlichen Strecken waren erstmals über 1400 Teilnehmer bei der Pirker Zoigltour unterwegs. Weil der Termin von September auf August vorverlegt wurde, freuten sich die Radler dieses Jahr über strahlenden Sonnenschein.

Sieben Strecken zwischen 20 und 205 Kilometer Länge, knapp über 1400 Teilnehmer und dank Terminverschiebung in den August strahlender Sonnenschein: Die Frage, ob die 22. Pirker Zoigltour am Sonntag, 11. August, ein Erfolg war, beantwortet Organisator Alexander Radlbeck "ganz klar mit einem uneingeschränkten Ja." Bisher hat die Tour immer Anfang September stattgefunden – oftmals mit kühl-nassem Wetter. Die Entscheidung, die zweitgrößte Radsportveranstaltung der Oberpfalz nun auf August vorzuziehen, habe niemand bereut, sagt der Vorsitzende des VC Concordia Pirk. "Unser bisheriger Rekord lag bei über 1000 Teilnehmern, und jetzt sind es über 1400. Das ist schon eine tolle Geschichte."

Zoigltour immer im August

Er selbst habe damit nicht gerechnet, berichtet Radlbeck. "Die Getränke und das Essen sind uns an den Kontrollstellen und im Start-Ziel-Bereich trotzdem nicht ausgegangen. Bereits am Samstagabend hatten wir mit den Nachmeldungen schon über 900 Anmeldungen. Da war klar, es wird größer." Dass es dieses Jahr einmal nicht geregnet hat, sei ein weiterer Pluspunkt gewesen, so Radlbeck: "Wenn man morgens den Rollo hochzieht und die Sonne scheint einem ins Gesicht, dann steigt man natürlich viel lieber aufs Fahrrad." Die Zoigltour soll nun auch künftig immer im August stattfinden, "das ist eine dauerhafte Verschiebung", sagt der Vereinschef.

Überschattet wurde die Veranstaltung jedoch von zwei schweren Unfällen, die sich während der Tour in Etzgersrieht sowie zwischen Pischeldorf und Luhe zutrugen (siehe obenstehenden Bericht). Radlbeck dazu: "Dies ist die Kehrseite des Erfolgs. Alle Teilnehmer hatten Spaß, die Organisation lief super und dann kommen solche Meldungen von der Polizei. Natürlich ist die Stimmung da im Keller."

Unfälle ohne E-Bikes

Auch der gegenwärtige Höhenflug von E-Bikes könne nicht für die Unfälle verantwortlich gemacht werden, sagt der Organisator. "In beiden Fällen waren keine Elektroräder beteiligt. Die regeln sowieso immer bei 25 km/h ab, an der Geschwindigkeit hat das nicht gelegen." Genaue Zahlen, wie viele Radler mit elektrischer Hilfe an der Zoigltour unterwegs waren, kann Radlbeck nicht nennen. "Wir kontrollieren die Räder beim Start nicht, dazu kann ich nichts sagen."

Zwei schwere Unfälle überschatteten die Pirker Zoigltour. Sogar ein Rettungshubschrauber kommt zum Einsatz.

Pirk

Die Pirker Zoigltour fand 2019 erstmals im August und bei besten Wetterbedingungen statt. Hier der Bericht über die Radsportveranstaltung und die Routenverläufe.

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