Das Coronavirus macht es notwendig. In all denjenigen Gemeinden, in denen eine Stichwahl über den Ausgang entscheiden muss, werden die Wähler nun ausschließlich per Briefwahl abstimmen können. Reicht dafür die Zeit? Immerhin liegen zwischen Wahl und Stichwahl nur 14 Tage. Mit dieser Frage muss sich etwa die Stadt Schnaittenbach auseinandersetzen. Marcus Eichenmüller von der CSU und sein Gegenkandidat Uwe Bergmann (SPD) treten dann noch einmal gegeneinander an. Für die Stadtverwaltung bedeutet das: Stress.
Gleich nachdem die Ergebnisse feststanden, meldete sich Wahlleiter Sascha Fritzsche beim zuständigen Fachverlag, der für die Bereitstellung der Wahlunterlagen zuständig ist. Je schneller, desto besser, meint er. "Wir müssen abwarten. Ich gehe aber davon aus, dass es klappt. Wir haben gestern gleich einen Probedruck in Auftrag gegeben", sagt Fritzsche. Spätestens bis zum nächsten Sonntag rechnet er mit den dringend benötigten Wahlunterlagen. Noch sei er entspannt. "Selbst wenn die Wähler erst am Freitag vor der Stichwahl ihre Wahlscheine bekommen, ist das kein Problem." Dann muss es zwar schnell gehen – aber eben auch virenfrei.















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