Der Schnaittenbacher Faschingszug und das anschließende bunte Treiben pausieren erstmals nach 68 Jahren wegen der Coronapandemie. Er gilt als ältester Faschingsumzug Ostbayern. Einige Neuerungen hatten sich die Faschingsprinzen für den traditionellen Gaudiwurm einfallen lassen, um diesen zu optimieren. Heuer sollte er nicht wie gewohnt am Sonntag, sondern am Samstag und nicht auf der gewohnten Strecke durch die Stadt ziehen.
Schon frühzeitig wurde dem neu gegründeten Faschingsverein, den "Faschingsprinzen Blau-Gelb" vonseiten der Stadtverwaltung mitgeteilt, dass der Umzug wegen Corona wohl nicht in der gewohnten Form möglich sein wird. Deswegen zögerten die Organisatoren nicht und sagten die Veranstaltung am. "Wir bedauern zwar sehr, dass man die grandiose Neuauflage aus dem Vorjahr nicht gleich steigern konnte, aber ganz klar steht die Gesundheit aller Narren an erster Stelle", sagt Alexander Schuller, Vorstand der Vereinigung.
Letztes Jahr fand eine Neuauflage statt, und man zog vom Rathausinnenhof ins Vitusheim um, und allen Besuchern wurde kräftig von einer Partyband eingeheizt. "Die einzige positive Meldung ist, dass man somit frühzeitig seine Planungen schon abschließen und auf die gewohnten organisatorischen Tätigkeiten und Planungen verzichten konnte", bemerkt Schuller. Sobald es wieder möglich sei, lädt der Vorstand zum internen Vereinsabend ein.
















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