27.09.2021 - 08:33 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Kommentar zur Bundestagswahl: Optimal gelaufen für den Landkreis Schwandorf

Der Landkreis Schwandorf hat drei Stimmen im neuen Bundestag – so viele wie noch nie. Dazu die Meinung von Wilhelm Amann.

Sie werden dem neuen Bundestag angehören (von links): Martina Englhardt-Kopf (CSU), Marianne Schieder (SPD) und Tina Winklmann (Grüne).
von Wilhelm Amann Kontakt Profil
Kommentar

Das gab’s noch nie! Drei Bundestagsabgeordnete kommen in der nächsten Periode aus dem Landkreis Schwandorf – von einer personell so starken Interessensvertretung können andere Landkreise, auch in der Oberpfalz, nur träumen.

Martina Englhardt-Kopf (Schwandorf, CSU) stand ja am Sonntag als Direktwahl-Siegerin schon bald fest. Zwei weitere Bewerberinnen durften sich am Ende der Wahlauswertung dann auch noch freuen, weil sie von ihren Parteien mit Vorschusslorbeeren ausgestattet und auf aussichtsreiche Plätze der Landeslisten gesetzt worden waren. Die in Bayern gewonnenen Stimmenanteile reichten: Marianne Schieder (Wernberg-Köblitz, SPD) schaffte es inzwischen zum fünften Mal, als Listenbewerberin in den Bundestag zu kommen. Tina Winklmann (Wackersdorf, Grüne) gelang das zum ersten Mal.

Besser hätte es also gar nicht laufen können aus der Sicht des Landkreises. Egal, wie nun in den kommenden Wochen das Feilschen um Mehrheiten und damit die Koalitionsbildung ausgehen wird: Zwei der drei Frauen aus dem Landkreis Schwandorf werden ganz sicher auf der Seite der Regierenden sitzen – aber eine muss auf alle Fälle in die Opposition.

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