Am Mittwoch, 2. September, hat der Rinderzuchtverband Oberpfalz seine neunte Zuchtviehauktion des Jahres in Schwandorf durchgeführt. Die Veranstaltung war von knappen Auftriebszahlen geprägt, was auf die Unsicherheit durch das neuartige Shamonda-Virus zurückzuführen sei. Das teilt der Verband mit. Dieses Virus führe zu Leistungseinbrüchen und grippeähnlichen Symptomen bei den Tieren, was die Züchter verunsichere. Trotz der knappen Zahlen sei die Nachfrage gut gewesen, und es seien angemessene Preise erzielt worden.
Die Auktion der weiblichen Großtiere umfasste laut Mitteilung 17 Jungkühe und eine Kalbin. Der Durchschnittspreis für Jungkühe lag bei 2.659 Euro, was 224 Euro unter dem Vormonat liegt. Die durchschnittliche Milchmenge betrug 31,7 Kilogramm pro Tag. Die Auktion der weiblichen Zuchtkälber war mit 24 Tieren ebenfalls knapp beschickt. Alle Kälber konnten problemlos abgesetzt werden, der Durchschnittspreis fiel auf 5,77 Euro netto pro Kilogramm.
Der nächste Zuchtviehmarkt für Bullen, Kalbinnen, Jungkühe und weibliche Zuchtkälber findet am Mittwoch, 7. Oktober 2026, in Schwandorf statt. Interessierte Züchter werden ermutigt, ihre Tiere zu beschicken und sich von den Außendienstmitarbeitern des Verbandes beraten zu lassen.













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